Kurz gesagt
Rohe grüne Bohnen sind für Hunde bedenklich und sollten nur gut gekocht gegeben werden; für Kaninchen sind Bohnen und Hülsenfrüchte generell ungeeignet. Rohe Bohnen enthalten das Eiweißgift Phasin, das rote Blutkörperchen verklumpen lässt und Magen und Darm reizt – durch Kochen wird es zerstört. Der Kaninchendarm verträgt Hülsenfrüchte grundsätzlich schlecht und reagiert mit Blähungen. Anzeichen sind Erbrechen, Durchfall, Bauchschmerzen und Schwäche, beim Kaninchen schmerzhafte Blähungen und Fressunlust. Bei einzelnen rohen Bohnen den Hund beobachten und Wasser anbieten, bei größeren Mengen oder Beschwerden zum Tierarzt. Frisst ein Kaninchen nicht mehr, umgehend behandeln lassen. Fazit: Bohnen nur gekocht und nie für Kaninchen.
Warum
Rohe grüne Bohnen enthalten das Eiweißgift Phasin, das rote Blutkörperchen verklumpen lässt und Magen und Darm reizt. Durch Kochen wird Phasin zerstört, dann sind Bohnen für Hunde in Maßen verträglich. Der Kaninchendarm verträgt Hülsenfrüchte grundsätzlich schlecht und reagiert mit Blähungen.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Erbrechen, Durchfall
- Bauchschmerzen
- Schwäche, Teilnahmslosigkeit
- Beim Kaninchen: schmerzhafte Blähungen und Fressunlust
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Bei einzelnen rohen Bohnen den Hund beobachten und Wasser anbieten. Kein Erbrechen selbst auslösen. Bei größeren Mengen oder deutlichen Beschwerden Tierarzt kontaktieren. Frisst ein Kaninchen nicht mehr oder wirkt schlapp, umgehend zum Tierarzt.
Sichere Alternative
Für Hunde eignen sich gut gekochte, ungewürzte grüne Bohnen, für Kaninchen frisches Grünfutter wie Löwenzahn.