Warum es wichtig ist
Eine Wurmkur beim Pferd lässt sich am besten planen, wenn sie sich an Kotproben orientiert statt pauschal zu erfolgen. Eine an der Kotprobenuntersuchung ausgerichtete, selektive Entwurmung hilft, Pferde gezielt und maßvoll zu behandeln. So wird einer unnötigen Belastung des Tieres und der Bildung von Resistenzen vorgebeugt, die bei zu häufigem Entwurmen entstehen können. Die Kotprobe zeigt, ob und in welchem Umfang eine Behandlung überhaupt nötig ist, und macht das Vorgehen nachvollziehbar. Ergänzt wird die Vorsorge durch gute Weidehygiene, die den Infektionsdruck auf der Koppel senkt. Die passende Strategie stimmen Sie mit der Tierärztin oder dem Tierarzt ab und sammeln Kotproben nach Anleitung der Praxis. So verbinden sich Untersuchung, gezielte Behandlung und Weidehygiene zu einer durchdachten Entwurmung, die dem einzelnen Pferd gerecht wird.
Was dazugehört
Die Vorsorge verbindet Untersuchung, gezielte Behandlung und Weidehygiene.
- Bedeutung der Kotprobenuntersuchung
- selektive statt pauschaler Entwurmung
- Weidehygiene als Ergänzung
- Strategie mit der Tierärztin oder dem Tierarzt abstimmen
Praktischer Tipp
Sammeln Sie Kotproben nach Anleitung der Praxis, um die Entwurmung gezielt zu planen.