Warum es wichtig ist
Die Quarantäne neuer Fische schützt sowohl die Neuzugänge als auch den bestehenden Bestand, weil neue Fische Krankheiten einschleppen können, die den ganzen Besatz gefährden. Eine Quarantäne hilft, mögliche Probleme früh zu erkennen, bevor die Tiere ins Hauptbecken kommen. Dazu gehört ein separates Quarantänebecken, in dem die Fische über eine ausreichend lange Zeit getrennt beobachtet werden. Kontrolliert werden dabei vor allem Verhalten und Aussehen, damit Auffälligkeiten wie verändertes Schwimmen oder Hautveränderungen rechtzeitig auffallen. Erst wenn die Tiere über diesen Zeitraum unauffällig bleiben, werden sie in das Hauptbecken gesetzt. Zeigen sich hingegen Auffälligkeiten, sollten Sie fachkundigen Rat einholen, bevor Sie die Fische umsetzen. So bleibt die Gefahr, den gesamten Bestand zu gefährden, deutlich geringer und überschaubar.
Was dazugehört
Die Vorsorge verbindet getrennte Haltung mit Beobachtung.
- separates Quarantänebecken
- ausreichend lange Beobachtungszeit
- Kontrolle von Verhalten und Aussehen
- bei Auffälligkeiten fachkundigen Rat einholen
Praktischer Tipp
Beobachten Sie neue Fische einige Zeit getrennt, bevor Sie sie in das Hauptbecken setzen.