Eine ausgekühlte Katze wirkt oft matt, zittert oder fühlt sich an Ohren und Pfoten kalt an, besonders nach längerem Aufenthalt in Nässe oder Kälte. Unterkühlung ist ernst zu nehmen, doch mit ruhigem und behutsamem Vorgehen können Sie viel bewirken. Das Grundprinzip der Ersten Hilfe lautet: die Katze langsam und schonend aufwärmen, dabei jede plötzliche Hitze vermeiden und den Kreislauf nicht überfordern. Bringen Sie das Tier zunächst an einen geschützten, warmen Ort und schirmen Sie es vor Zugluft ab. Wichtig ist, dass die Erwärmung schrittweise erfolgt, denn zu schnelles oder zu heißes Wärmen kann dem geschwächten Körper zusätzlich schaden. Beobachten Sie Ihre Katze aufmerksam und informieren Sie parallel den Tierarzt, damit mögliche Folgeschäden rechtzeitig erkannt werden. So geben Sie Ihrem Tier die besten Chancen, sich sicher zu erholen.
Sofort tun
- Bringen Sie die Katze umgehend in einen warmen, zugfreien Raum.
- Trocknen Sie nasses Fell vorsichtig mit einem weichen Handtuch ab.
- Wärmen Sie das Tier langsam mit einer Decke und einer nur körperwarmen, in ein Tuch gewickelten Wärmflasche.
- Informieren Sie den Tierarzt und beobachten Sie Atmung, Wachheit und Verhalten Ihrer Katze.
Nicht tun
- Nicht mit heißer Wärmflasche direkt wärmen
- Kein heißes Bad geben
- Nicht in Zugluft lassen
Wann sofort in die Klinik
Bei Apathie, langsamer Atmung oder Steifheit sofort in die Klinik. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.