Eine verletzte Katze steht unter Schock und Schmerz und kann aus Angst kratzen oder beißen. Bewahren Sie Ruhe und bewegen Sie sich langsam, denn Hektik verstärkt die Panik des Tieres. Das Grundprinzip lautet: Schützen Sie zuerst sich selbst, sichern Sie die Katze schonend und transportieren Sie sie erschütterungsarm zur Klinik. Vermeiden Sie ruckartige Griffe und jeden Druck auf verletzte Körperstellen, und biegen Sie die Wirbelsäule niemals durch. Eine stabile Transportbox gibt Halt und Sicherheit, während Dunkelheit und Ruhe den Stress deutlich senken. Achten Sie auf gleichmäßige, sanfte Bewegungen und ein möglichst gerades Halten des Körpers. Melden Sie sich vor der Fahrt in der Klinik an, damit das Team vorbereitet ist. So gelangt Ihre Katze so sicher und schonend wie möglich in tierärztliche Behandlung.
Sofort tun
- Wickeln Sie die Katze vorsichtig in ein Handtuch, ohne sie zu quetschen oder die Wirbelsäule durchzubiegen.
- Legen Sie sie behutsam in eine stabile, ausreichend große Transportbox.
- Hüllen Sie die Box in eine ruhige, dunkle Decke, um Stress zu verringern.
- Rufen Sie den Tierarzt oder die Tierklinik vorab an und fahren Sie erschütterungsarm dorthin.
Nicht tun
- Katze nicht frei im Auto transportieren
- Wirbelsäule nicht durchbiegen
- Nicht hektisch greifen, das verstärkt Panik
Wann sofort in die Klinik
Nach Unfall oder Sturz immer vorangekündigt sofort in die Klinik. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.