Ein krankes Kaninchen sicher zum Tierarzt zu bringen, entscheidet oft mit über den Behandlungserfolg, denn Kaninchen sind sehr stressempfindlich und Fluchttiere. Bewahren Sie selbst Ruhe, denn Ihre Gelassenheit überträgt sich auf das Tier. Das Grundprinzip lautet: Enge gibt Sicherheit, und der Transport muss ruhig, geschützt und temperaturangepasst sein. Setzen Sie das Kaninchen nicht in eine große, unpolsterte Box, in der es hin- und hergeworfen wird, sondern in eine kleine, gut gepolsterte Transportbox mit vertrautem Heu. So fühlt es sich geborgen und verletzt sich unterwegs nicht. Achten Sie besonders auf die Temperatur: Im Sommer darf die Box niemals im heißen Auto stehen, im Winter sollte sie warm gehalten werden. Bei Fressverweigerung, aufgeblähtem Bauch oder Teilnahmslosigkeit bringen Sie Ihr Kaninchen sofort in die Tierarztpraxis.
Sofort tun
- Setzen Sie das Kaninchen in eine kleine, gut gepolsterte und ausreichend belüftete Transportbox.
- Geben Sie etwas vertrautes Heu mit hinein, damit sich das Tier sicher fühlt.
- Sichern Sie die Box im Auto gegen Verrutschen und transportieren Sie ruhig und erschütterungsarm.
- Halten Sie die Box bei Hitze kühl und schattig, bei Kälte warm, und lassen Sie sie nie im heißen Auto stehen.
- Fahren Sie bei Fressverweigerung, Aufgasung oder Apathie umgehend und schonend in die Tierarztpraxis.
Nicht tun
- Kaninchen nicht allein in eine große Box setzen
- Nicht ohne Belüftung transportieren
- Box nicht im heißen Auto stehen lassen
Wann sofort in die Klinik
Bei Fressverweigerung, Aufgasung oder Apathie sofort und schonend in die Klinik. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.