Worauf es ankommt
Zunehmende Ängstlichkeit beim alten Hund hat oft nachvollziehbare Ursachen, denn im Alter können Hunde durch nachlassende Sinne oder Schmerzen leichter verunsichert und ängstlicher werden. Schaffen Sie Ihrem Hund deshalb vertraute, sichere Rückzugsorte, an die er sich zurückziehen kann, und halten Sie die täglichen Abläufe ruhig und vorhersehbar, damit er sich auf Bekanntes verlassen kann. Vermeiden Sie laute, überraschende Reize, die einen verunsicherten Senior erschrecken, und begegnen Sie seinen Ängsten stets geduldig und ruhig. So geben Sie ihm Halt und helfen ihm, mit der neuen Empfindlichkeit besser umzugehen. Nimmt die Ängstlichkeit allerdings deutlich zu, sollten körperliche Ursachen tierärztlich ausgeschlossen werden, da Schmerzen oder Erkrankungen dahinterstehen können. Mit Geduld, Verlässlichkeit und einem geschützten Umfeld geben Sie Ihrem verunsicherten alten Hund die Sicherheit, die er braucht, um sich wieder ruhiger zu fühlen.
Praktische Tipps
- Schaffen Sie vertraute, sichere Rückzugsorte.
- Halten Sie Abläufe ruhig und vorhersehbar.
- Vermeiden Sie laute, überraschende Reize.
- Begegnen Sie Ängsten geduldig und ruhig.
Wann zum Tierarzt
Nimmt die Ängstlichkeit deutlich zu, sollten körperliche Ursachen tierärztlich ausgeschlossen werden.