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Röntgen beim Hund: Kosten

Reise, Recht & AlltagHundStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft

Womit müssen Sie rechnen?

Eine Röntgenuntersuchung beim Hund kostet als grober Richtwert etwa 60–200 €, bei mehreren Ebenen, großen Hunden oder zusätzlicher Sedierung auch darüber. Wie hoch der Preis ausfällt, hängt vor allem von der Anzahl der Aufnahmen und den benötigten Ebenen ab, etwa zwei Ansichten pro Körperregion, außerdem von der Körpergröße des Hundes und der Lagerung. Muss der Hund für scharfe Bilder ruhig liegen, kommt oft eine Sedierung oder kurze Narkose hinzu; bei speziellen Fragestellungen zusätzlich Kontrastmittel sowie die Befundung und gegebenenfalls eine Zweitmeinung. Alle Angaben verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, Stand 2026, und sind je nach Region und Aufwand unterschiedlich. Verbindlich ist ausschließlich ein individueller Kostenvoranschlag Ihrer Praxis, der die tatsächlich nötigen Leistungen berücksichtigt.

Wie sich die Kosten zusammensetzen

Tierärztliche Leistungen werden nach der GOT (Gebührenordnung für Tierärzte, neu seit November 2022) abgerechnet. Je nach Aufwand darf der ein- bis dreifache Satz angesetzt werden – ein aufwendiger Fall oder ein unruhiger Patient rechtfertigt einen höheren Satz. Im Notdienst kommen die gesetzliche Notdienstgebühr (rund 50 € netto) und ein erhöhter Satz hinzu.

Typische Einzelposten:

  • Allgemeine Untersuchung und Beratung
  • Röntgenaufnahme(n) – meist pro Aufnahme berechnet
  • Sedierung/Narkose inklusive Medikamente
  • ggf. Kontrastmittel
  • Befundung/Dokumentation

So behalten Sie die Kosten im Griff

  • Lassen Sie sich vorab einen Kostenvoranschlag geben und fragen Sie, wie viele Aufnahmen geplant sind.
  • Klären Sie, ob eine Sedierung wirklich nötig ist oder der Hund ruhig genug ist.
  • Eine Tierkranken- oder OP-Versicherung kann bildgebende Diagnostik je nach Tarif anteilig abdecken – prüfen Sie die Bedingungen in Ruhe, das ist ein sachlicher Hinweis, kein Muss.
  • Viele Praxen bieten Ratenzahlung an; fragen Sie aktiv danach.
  • Vorsorgeuntersuchungen können helfen, Probleme früh und damit oft günstiger zu erkennen.

Gut zu wissen

Die genannten Zahlen sind grobe Richtwerte inkl. MwSt., Stand 2026 und ersetzen keinen Kostenvoranschlag. Regionale Unterschiede, Ausstattung der Praxis und der individuelle Aufwand können den Preis deutlich verändern.

Wichtig: Eine medizinisch notwendige Untersuchung sollten Sie nie allein aus Kostengründen aufschieben – gerade Röntgenbilder helfen, die Ursache von Beschwerden einzugrenzen. Dieser Ratgeber liefert keine Diagnose oder Therapieempfehlung; besprechen Sie das konkrete Vorgehen mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

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