Die Magendrehung ist einer der dringendsten Notfälle beim Hund und ohne sofortige tierärztliche Behandlung innerhalb kurzer Zeit tödlich. Typische Anzeichen sind ein aufgeblähter, harter Bauch, erfolgloses Würgen ohne Erbrechen, starke Unruhe, Speicheln und ein aufgezogener Rücken. Bewahren Sie trotz der bedrohlichen Situation einen klaren Kopf, denn jetzt zählt jede Minute. Das Grundprinzip lautet: den Verdacht ernst nehmen, sofort die Klinik verständigen und den Hund ohne Umwege dorthin bringen. Versuchen Sie nicht, das Problem selbst zu lösen, und drücken Sie keinesfalls auf den Bauch. Geben Sie weder Futter noch Wasser. Kündigen Sie Ihr Kommen telefonisch an, damit das Team vorbereitet ist, und lassen Sie sich beim Transport möglichst von einer zweiten Person begleiten. Warten Sie auf keinen Fall ab, ob sich der Zustand von selbst bessert.
Sofort tun
- Nehmen Sie erste Anzeichen wie aufgeblähten Bauch, erfolgloses Würgen und Unruhe sofort ernst und handeln Sie ohne Verzögerung.
- Rufen Sie umgehend die Tierklinik an und kündigen Sie Ihre Anfahrt an.
- Geben Sie dem Hund kein Futter und kein Wasser mehr und drücken Sie nicht auf den Bauch.
- Lagern Sie den Hund schonend und bringen Sie ihn auf direktem Weg in die Klinik.
Nicht tun
- Nicht abwarten, jede Minute zählt
- Nicht auf den Bauch drücken
- Nicht herumfahren, direkt zur Klinik
Wann sofort in die Klinik
Magendrehung ist lebensbedrohlich; bei Verdacht sofort und ohne Verzögerung in die Klinik. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.