Das steckt dahinter
Wenn der Hund am Fenster Passanten anbellt, tut er das häufig, weil er sein Revier verteidigt und das Bellen sich selbst belohnt. Jeder Passant, der weitergeht, scheint das Verhalten zu bestätigen, doch mit weniger Sichtkontakt und gezieltem Training lässt sich das Wachbellen entschärfen. Schränken Sie den Blick nach draußen ein, etwa mit Folie, und rufen Sie den Hund ab, um das Kommen zu belohnen. Bieten Sie einen ruhigen Liegeplatz abseits des Fensters an und belohnen Sie gelassenes Verhalten. Mitzubellen oder zu schimpfen heizt die Erregung dagegen nur an, und dem Hund den Dauerposten am Fenster zu überlassen verstärkt das Verhalten. Wer den Auslöser reduziert und Ruhe belohnt, bekommt das Territorialbellen so nach und nach in den Griff.
Was Sie tun können
Reduzieren Sie den Auslöser und belohnen Sie Ruhe.
- Schränken Sie den Blick nach draußen ein, etwa mit Folie.
- Rufen Sie den Hund ab und belohnen Sie das Kommen.
- Bieten Sie einen ruhigen Liegeplatz abseits des Fensters an.
- Belohnen Sie ruhiges Verhalten am Fenster.
Häufige Fehler
Mitzubellen oder zu schimpfen heizt die Erregung an. Auch dem Hund den Dauerposten am Fenster zu überlassen verstärkt das Verhalten.