Das steckt dahinter
Gute Leinenführigkeit bedeutet, dass Ihr Hund entspannt an lockerer Leine neben Ihnen läuft, statt zu ziehen. Hunde ziehen vor allem, weil sie schneller vorankommen wollen und das Ziehen sie oft unbeabsichtigt belohnt: Sobald der Hund durch straffe Leine vorwärtskommt, festigt sich dieses Verhalten. Lockeres Laufen muss deshalb aktiv aufgebaut und konsequent belohnt werden. Bleiben Sie stehen, sobald die Leine straff wird, und gehen Sie erst weiter, wenn sie wieder locker ist. Belohnen Sie Ihren Hund, wenn er auf Ihrer Höhe bleibt, und fördern Sie seine Aufmerksamkeit durch Tempo- und Richtungswechsel, zunächst in reizarmer Umgebung. Ruckartiges Zerren an der Leine erzeugt dagegen Gegendruck und verschlimmert das Ziehen meist, ebenso wie Inkonsequenz, bei der Ziehen mal geduldet und mal korrigiert wird.
Was Sie tun können
Belohnen Sie konsequent das Laufen an lockerer Leine.
- Bleiben Sie stehen, sobald die Leine straff wird, und gehen Sie erst bei lockerer Leine weiter.
- Belohnen Sie Ihren Hund, wenn er auf Ihrer Höhe bleibt.
- Wechseln Sie Tempo und Richtung, um die Aufmerksamkeit zu fördern.
- Üben Sie zunächst in reizarmer Umgebung.
Häufige Fehler
Ruckartiges Zerren an der Leine erzeugt Gegendruck und verschlimmert das Ziehen meist. Auch Inkonsequenz, bei der mal geduldet und mal korrigiert wird, verwirrt den Hund.