Bricht ein Hund auf einem zugefrorenen Gewässer ins Eis ein, zählt jede Sekunde, doch Ihre eigene Sicherheit hat absoluten Vorrang. Das dünne Eis, das den Hund nicht mehr getragen hat, trägt auch Sie nicht, und im eiskalten Wasser können Sie selbst innerhalb kurzer Zeit in Lebensgefahr geraten. Bewahren Sie deshalb trotz der Panik Ruhe und gehen Sie niemals unüberlegt aufs Eis. Das Grundprinzip lautet: sich selbst nicht gefährden, den Hund möglichst vom sicheren Ufer aus oder mit Hilfsmitteln bergen und ihn danach behutsam wärmen. Ziehen Sie im Zweifel sofort Rettungskräfte hinzu. Ist der Hund gerettet, trocknen Sie ihn ab und wärmen ihn langsam, niemals mit heißem Wasser. Da Unterkühlung und eingeatmetes Wasser lebensbedrohlich sein können, gehört der Hund anschließend umgehend in die Klinik.
Sofort tun
- Achten Sie auf Ihre eigene Sicherheit und betreten Sie das dünne Eis nicht selbst, ziehen Sie im Zweifel sofort Rettungskräfte hinzu.
- Bergen Sie den Hund möglichst vom sicheren Ufer aus oder mit Hilfsmitteln wie einer Leine oder einem Ast.
- Trocknen Sie den Hund nach der Rettung sofort ab und packen Sie ihn warm ein.
- Wärmen Sie ihn langsam mit Decken und einer körperwarmen Wärmflasche, niemals mit heißem Wasser.
- Rufen Sie sofort den Tierarzt an und bringen Sie den Hund in die Klinik.
Nicht tun
- Sich nicht selbst in Lebensgefahr bringen
- Hund nicht mit heißem Wasser aufwärmen
- Nicht abwarten
Wann sofort in die Klinik
Bei Unterkühlung, Apathie oder Wasser in der Lunge sofort in die Klinik, ggf. Rettungskräfte rufen. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.