Das steckt dahinter
Leinenpöbeln aus Frust entsteht, wenn ein Hund eigentlich zum anderen Hund möchte, durch die Leine aber daran gehindert wird. Der aufgestaute Frust entlädt sich dann lautstark in Bellen und Zerren. Wichtig zu verstehen ist, dass dies kein Angriff, sondern enttäuschte Erwartung und der unerfüllte Wunsch nach Kontakt ist. Bauen Sie deshalb Frusttoleranz auf und bieten Sie Ihrem Hund Alternativen an. Schaffen Sie Distanz, bevor der Frust eskaliert, und belohnen Sie ruhiges Verhalten beim Anblick anderer Hunde. Ein klares Alternativverhalten wie Blickkontakt gibt ihm eine andere Möglichkeit, und kontrollierte, ruhige Sozialkontakte helfen, das Bedürfnis angemessen zu erfüllen. Das Verhalten mit Bestrafung zu beantworten erhöht die Anspannung, und den Hund ständig in überfordernde Situationen zu bringen, verfestigt das Pöbeln.
Was Sie tun können
Bauen Sie Frusttoleranz auf und bieten Sie Alternativen an.
- Schaffen Sie Distanz, bevor der Frust eskaliert.
- Belohnen Sie ruhiges Verhalten beim Anblick anderer Hunde.
- Bieten Sie ein klares Alternativverhalten wie Blickkontakt an.
- Ermöglichen Sie kontrollierte, ruhige Sozialkontakte.
Häufige Fehler
Das Verhalten mit Bestrafung zu beantworten erhöht die Anspannung. Auch den Hund ständig in überfordernde Situationen zu bringen verfestigt das Pöbeln.