Worum geht es?
Dass ein Hund entspannt allein zu Hause bleibt, will gelernt sein, denn Hunde sind von Natur aus soziale Tiere. Mit schrittweisem Training lässt sich Trennungsstress in den meisten Fällen deutlich verringern. Halten Sie Abwesenheiten zu Beginn sehr kurz und steigern Sie die Dauer nur langsam. Sorgen Sie vor dem Gehen für ausreichend Auslastung und einen Toilettengang und gestalten Sie Abschied wie Begrüßung ruhig und unaufgeregt. Eine beschäftigende Aufgabe oder ein Kauobjekt hilft dem Hund, die Zeit zu überbrücken, ebenso ein ruhiger, gemütlicher Rückzugsort. Bellt oder zerstört der Hund jedoch regelmäßig in Ihrer Abwesenheit, kann eine Trennungsangst dahinterstecken. Diese sollte mit fachlicher Begleitung behandelt werden, damit Ihr Hund dauerhaft gelassen allein bleiben kann und sich dabei wohlfühlt.
Praktische Tipps
Diese Schritte helfen beim Üben des Alleinbleibens:
- Abwesenheiten anfangs sehr kurz halten und langsam steigern
- Vor dem Gehen für Auslastung und Toilettengang sorgen
- Abschied und Begrüßung ruhig und unaufgeregt gestalten
- Eine beschäftigende Aufgabe oder ein Kauobjekt bereitstellen
- Auf einen ruhigen, gemütlichen Rückzugsort achten
Gut zu wissen
Bellt oder zerstört der Hund regelmäßig in Ihrer Abwesenheit, kann eine Trennungsangst vorliegen, die mit fachlicher Begleitung behandelt werden sollte.