Atemnot bei einem Vogel ist immer ein hochakuter Notfall, denn das empfindliche Atemsystem der Tiere verschlechtert sich sehr schnell. Bleiben Sie ruhig und vermeiden Sie jede Hektik, weil zusätzlicher Stress die Atmung weiter erschwert und lebensbedrohlich werden kann. Das Grundprinzip lautet: Sorgen Sie für absolute Ruhe, eine warme und frische Umgebung und rufen Sie umgehend einen vogelkundigen Tierarzt an. Jagen oder fangen Sie den Vogel möglichst nicht, denn das Festhalten verstärkt die Belastung erheblich. Halten Sie Zigarettenrauch, Sprays und Duftstoffe fern, da diese die Atemwege zusätzlich reizen. Achten Sie auf Alarmzeichen wie Schwanzwippen im Atemtakt, einen geöffneten Schnabel und aufgeplustertes, apathisches Sitzen. Warten Sie nicht ab, sondern organisieren Sie schnellstmöglich fachkundige Hilfe, denn bei Vögeln entscheidet oft die Geschwindigkeit über den Ausgang.
Sofort tun
- Sorgen Sie für absolute Ruhe und verzichten Sie darauf, den Vogel zu jagen oder festzuhalten.
- Stellen Sie den Käfig in einen warmen, zugfreien Raum.
- Sorgen Sie für frische, rauch- und duftstofffreie Luft.
- Rufen Sie sofort einen vogelkundigen Tierarzt an und bereiten Sie den schonenden Transport vor.
Nicht tun
- Vogel nicht festhalten, das verstärkt Stress
- Keine Sprays oder Duftstoffe verwenden
- Nicht abwarten
Wann sofort in die Klinik
Schwanzwippen, offener Schnabel und aufgeplustertes Sitzen sind Alarmzeichen, sofort zum Tierarzt. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.