Was bedeutet das?
Pfotenheben oder unruhiges Trippeln bedeutet, dass das Tier die Pfoten nicht ruhig aufsetzen mag und sie abwechselnd anhebt oder nervös hin und her tritt. Das kann auf schmerzhafte Ballen hinweisen, etwa durch Entzündungen, Verletzungen oder Druckstellen, auf einen zu heißen Untergrund oder auf eine beginnende Überhitzung. Auf einem heißen Boden versucht das Tier durch das Anheben, die Pfoten zu entlasten. Auch Fremdkörper zwischen den Zehen oder wunde Stellen können das Trippeln auslösen. Die Bandbreite reicht also von einer leicht behebbaren Ursache wie einem warmen Untergrund bis zu schmerzhaften Ballenentzündungen. Beobachten Sie, ob nur eine oder mehrere Pfoten betroffen sind, wie die Ballen aussehen und ob das Tier zusätzlich hechelt oder überhitzt wirkt.
Worauf Sie achten sollten
Beobachten Sie Pfoten und Umgebung:
- Hebt das Tier abwechselnd die Pfoten oder leckt es daran?
- Sind die Ballen gerötet, geschwollen oder verletzt?
- Ist der Untergrund heiß oder das Tier überhitzt?
Pfotenheben und Trippeln (Exoten): Wann muss ich zum Tierarzt?
Lassen Sie schmerzhafte Ballen tierärztlich abklären, wenn das Tier über den Tag immer wieder die Pfoten hebt, lahmt oder die Ballen gerötet, geschwollen oder wund erscheinen. Prüfen Sie zunächst den Untergrund und entfernen Sie mögliche Hitzequellen, damit die Pfoten nicht weiter belastet werden. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Trippeln mit Hecheln und Zeichen einer Überhitzung zusammentrifft oder wenn die Ballen offen oder stark entzündet sind, denn dann drohen Kreislaufprobleme oder Infektionen. Bringen Sie das Tier dann umgehend in eine kühle Umgebung und rasch in die Praxis. Transportieren Sie es in einer gut belüfteten Box und notieren Sie, welche Pfoten betroffen sind und wie sie aussehen.