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Zeckenbefall bei Nagetieren

auch: Zecken · Holzbock

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Zecken sind blutsaugende Spinnentiere, die sich mit ihren Mundwerkzeugen in der Haut verankern und über Tage Blut saugen. Nagetiere mit Freigang oder solche, die Auslauf im Grünen haben, können sich Zecken einfangen. Neben der lokalen Reizung können Zecken Krankheitserreger übertragen, weshalb sie zeitnah und vollständig entfernt werden sollten.

Typische Anzeichen

Zecken sind als festgesaugte Tiere erkennbar:

  • Eine erbsen- bis bohnengroße, festsitzende Kugel auf der Haut
  • Eine gerötete oder geschwollene Stelle rund um den Stich
  • Vermehrtes Kratzen an der Stelle
  • Bei starkem Befall Schwäche durch Blutverlust

Mögliche Ursachen

Zecken werden in der Umgebung aufgenommen:

  • Auslauf in Gras, Gebüsch oder Garten
  • Kontakt zu anderen Tieren, die Zecken einschleppen
  • Aufenthalt in zeckenreicher Umgebung
  • Warme Jahreszeit mit hoher Zeckenaktivität

Was Sie tun können

Kontrollieren Sie das Fell nach Freigang gründlich und entfernen Sie Zecken mit einer geeigneten Zeckenzange vollständig samt Kopf. Quetschen Sie die Zecke nicht und verwenden Sie keine Öle oder Hausmittel.

Wann zum Tierarzt

Bleibt der Kopf stecken, entzündet sich die Stelle oder wirkt das Tier krank, sollte ein Tierarzt die Wunde versorgen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.