Was ist das?
Beim Zeckenbefall setzen sich Zecken, also blutsaugende Spinnentiere, in der Haut des Reptils fest. Sie bohren sich zum Blutsaugen ein und bleiben oft tagelang haften, wodurch sie deutlich anschwellen. An der Bissstelle entsteht eine Reizung, und Zecken können Krankheitserreger übertragen. Besonders Wildfänge und Tiere aus Außenhaltung sind betroffen. Bei starkem Befall kann der Blutverlust das Tier schwächen.
Typische Anzeichen
Auf einen Zeckenbefall deuten hin:
- festsitzende, erbsen- bis bohnengroße Zecken in der Haut
- gerötete oder gereizte Bissstellen
- Scheuern und Unruhe
- matte Haut und Schwäche bei starkem Befall
- Häutungsprobleme an betroffenen Stellen
Mögliche Ursachen
Begünstigend wirken:
- Wildfänge oder Außenhaltung
- fehlende Quarantäne bei Neuzugängen
- Kontakt zu befallenen Tieren
- verschmutzte Einrichtung
Was Sie tun können
Untersuchen Sie das Tier gründlich, besonders in Hautfalten und Achseln, und setzen Sie neue Tiere in Quarantäne. Reißen Sie Zecken nicht ungeschickt heraus, da der Kopf in der Haut stecken bleiben kann.
Wann zum Tierarzt
Lassen Sie festsitzende Zecken fachgerecht entfernen und den allgemeinen Zustand prüfen, vor allem bei starkem Befall oder gereizten Bissstellen.