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Wurmbefall beim Kaninchen

auch: Endoparasiten · Helminthen · Oxyuren

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Ein Wurmbefall, fachsprachlich als Befall mit Endoparasiten oder Helminthen bezeichnet, bedeutet, dass sich Würmer im Darm des Kaninchens ansiedeln. Bei Kaninchen sind vor allem die kleinen Pfriemenschwänze, fachsprachlich Oxyuren genannt, verbreitet. Ein leichter Befall bleibt oft unbemerkt, ein starker Befall kann das Tier jedoch schwächen, abmagern lassen und die Abwehr belasten.

Typische Anzeichen

Ein Wurmbefall zeigt sich, wenn überhaupt, eher unspezifisch:

  • Gelegentlicher weicher Kot oder Durchfall
  • Abmagerung trotz normalen Fressens
  • Stumpfes, ungepflegtes Fell
  • Häufiges Putzen oder Belecken der Aftergegend
  • Sichtbare kleine Würmer im Kot

Mögliche Ursachen

Die Würmer werden über den Kot aufgenommen:

  • Aufnahme von Wurmeiern über verunreinigtes Futter oder Einstreu
  • Hoher Infektionsdruck in dicht belegten Gehegen
  • Geschwächte oder junge Tiere mit unreifer Abwehr

Was Sie tun können

Achten Sie auf Hygiene im Gehege und entfernen Sie Kot regelmäßig. Eine pauschale Wurmkur ohne Befund ist nicht sinnvoll; sammeln Sie bei Verdacht lieber eine Kotprobe für die Untersuchung.

Wann zum Tierarzt

Bei anhaltendem Durchfall, Abmagerung oder sichtbaren Würmern sollten Sie eine Kotprobe tierärztlich untersuchen lassen, um gezielt behandeln zu können.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.