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Wirbelsäulenverletzung beim Kaninchen

auch: Spinaltrauma · Rückenbruch

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Eine Wirbelsäulenverletzung ist eine Schädigung der Knochen oder des Rückenmarks im Bereich des Rückens, fachsprachlich Spinaltrauma genannt. Sie ist sehr ernst, weil im Rückenmark die Nervenbahnen verlaufen, die Beine, Blase und Darm steuern. Wird das Rückenmark verletzt, können die Hinterbeine gelähmt sein und das Tier verliert die Kontrolle über Kot- und Harnabsatz.

Typische Anzeichen

Eine Wirbelsäulenverletzung zeigt sich oft plötzlich und dramatisch:

  • Plötzliche Lähmung oder Schwäche der Hinterbeine
  • Nachschleifen der Hinterhand
  • Unkontrollierter oder ausbleibender Kot- und Harnabsatz
  • Schmerzäußerungen und Berührungsempfindlichkeit am Rücken
  • Verlust der Sensibilität in den Beinen

Mögliche Ursachen

Solche Verletzungen entstehen durch heftige Krafteinwirkung:

  • Unsachgemäßes Hochheben mit Tritten der Hinterbeine
  • Stürze aus der Höhe oder aus den Armen
  • Heftiges Erschrecken mit unkontrollierten Sprüngen
  • Quetschungen oder Tritte

Was Sie tun können

Bewegen Sie das Tier so wenig wie möglich und transportieren Sie es flach und gut gestützt in einer engen, gepolsterten Box. Heben Sie Kaninchen immer sicher mit Unterstützung des Hinterteils.

Wann zum Tierarzt

Eine plötzliche Lähmung der Hinterhand ist ein Notfall und muss sofort tierärztlich untersucht werden, da rasches Handeln über die Heilungschancen entscheidet.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.