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Verbrühung und Verbrennung bei Nagetieren

auch: Verbrennung · Verbrühung · Brandwunde

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
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Was ist das?

Eine Verbrühung oder Verbrennung ist eine Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes durch Hitze, heiße Flüssigkeit oder elektrischen Strom. Die Hitze zerstört die Hautzellen, je nach Schwere oberflächlich oder bis in tiefe Schichten. Verbrennungen sind sehr schmerzhaft und die geschädigte Haut bietet Bakterien eine Eintrittspforte. Häufige Unfallursachen sind das Annagen von Stromkabeln oder Kontakt mit heißen Oberflächen und Flüssigkeiten.

Typische Anzeichen

Verbrennungen zeigen sich an der Haut:

  • Gerötete, geschwollene oder verkohlte Hautstellen
  • Blasenbildung oder offene, nässende Wunden
  • Verlust von Haaren im betroffenen Bereich
  • Schmerzen, Unruhe und Apathie
  • Bei Stromunfällen verbrannte Stellen am Maul

Mögliche Ursachen

Verbrennungen entstehen durch verschiedene Hitzequellen:

  • Annagen von Stromkabeln
  • Kontakt mit heißen Oberflächen, etwa Heizungen oder Lampen
  • Verschüttete heiße Flüssigkeiten
  • Zu nah platzierte Wärmequellen

Was Sie tun können

Kühlen Sie die betroffene Stelle vorsichtig mit lauwarmem Wasser und halten Sie das Tier ruhig und warm. Tragen Sie keine Salben, Öle oder Hausmittel auf und decken Sie großflächige Wunden locker mit einem sauberen Tuch ab.

Wann zum Tierarzt

Verbrennungen sind ein Notfall. Bei großflächigen, tiefen oder durch Strom verursachten Verletzungen ist umgehend tierärztliche Hilfe nötig.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.