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Selbstverletzung bei Nagetieren

auch: Automutilation · Selbstbenagen · Selbstverstümmelung

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei der Selbstverletzung (Automutilation) benagt oder beißt sich ein Tier selbst so stark, dass Wunden entstehen. Das ist ein ernstes Zeichen, denn dahinter stecken meist Schmerzen, ein quälender Juckreiz oder eine Nervenstörung an einer bestimmten Körperstelle. Das Tier versucht, das unangenehme Gefühl loszuwerden, und schädigt sich dabei selbst. Die Wunden können sich rasch infizieren.

Typische Anzeichen

Selbstverletzung zeigt sich an gezielt bearbeiteten Stellen:

  • Wiederholtes Benagen oder Beißen einer bestimmten Körperregion
  • Offene, blutige oder kahl gebissene Stellen
  • Unruhe und Schmerzlaute
  • Zwanghaftes, immer wiederkehrendes Verhalten

Mögliche Ursachen

Selbstverletzung hat meist einen körperlichen oder nervlichen Hintergrund:

  • Starker Juckreiz durch Parasiten oder Hautkrankheiten
  • Schmerzen, etwa nach Verletzungen oder bei Nervenschäden
  • Gestörte Empfindung nach Nervenverletzungen
  • In seltenen Fällen schwerer Stress

Was Sie tun können

Verhindern Sie, dass sich das Tier weiter verletzt, halten Sie die Wunden sauber und beobachten Sie, welche Stelle bearbeitet wird. Die zugrunde liegende Ursache muss gefunden werden.

Wann zum Tierarzt

Selbstverletzung sollte zeitnah tierärztlich abgeklärt werden, um Schmerzen, Juckreiz oder Nervenstörungen zu erkennen und zu behandeln.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.