Was ist das?
Bei haltungsbedingten Lähmungserscheinungen werden Muskeln und Knochen durch dauerhaften Bewegungsmangel, zu enge Käfige oder eine einseitige Fütterung geschwächt. Wenn Tiere sich kaum bewegen können oder es ihnen an Kalzium und Vitaminen fehlt, bauen Muskeln ab und Knochen werden instabil. Die Folge sind Schwäche, unsicherer Gang oder sogar Lähmungen der Hinterhand. Anders als eine Verletzung entsteht dies schleichend.
Typische Anzeichen
Solche Erscheinungen entwickeln sich allmählich:
- Schwacher, wackeliger oder breitbeiniger Gang
- Schwierigkeiten, die Hinterhand zu heben
- Vermehrtes Liegen und Bewegungsunlust
- Muskelschwund an den Hinterbeinen
Mögliche Ursachen
Ursachen liegen in Haltung und Versorgung:
- Zu kleine Käfige mit zu wenig Auslauf
- Bewegungsmangel über lange Zeit
- Mangel an Kalzium, Vitamin D oder anderen Nährstoffen
- Übergewicht
Was Sie tun können
Sorgen Sie für ausreichend Platz, täglichen Auslauf und eine ausgewogene Fütterung. Gestalten Sie das Gehege so, dass das Tier zur Bewegung angeregt wird.
Wann zum Tierarzt
Bei zunehmender Schwäche oder Lähmungserscheinungen sollte ein Tierarzt mögliche Mängel und andere Ursachen abklären.