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Haltungsbedingte Lähmungserscheinungen bei Nagetieren

auch: Käfiglähmung · Bewegungsarmut · Spreizbeinigkeit

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei haltungsbedingten Lähmungserscheinungen werden Muskeln und Knochen durch dauerhaften Bewegungsmangel, zu enge Käfige oder eine einseitige Fütterung geschwächt. Wenn Tiere sich kaum bewegen können oder es ihnen an Kalzium und Vitaminen fehlt, bauen Muskeln ab und Knochen werden instabil. Die Folge sind Schwäche, unsicherer Gang oder sogar Lähmungen der Hinterhand. Anders als eine Verletzung entsteht dies schleichend.

Typische Anzeichen

Solche Erscheinungen entwickeln sich allmählich:

  • Schwacher, wackeliger oder breitbeiniger Gang
  • Schwierigkeiten, die Hinterhand zu heben
  • Vermehrtes Liegen und Bewegungsunlust
  • Muskelschwund an den Hinterbeinen

Mögliche Ursachen

Ursachen liegen in Haltung und Versorgung:

  • Zu kleine Käfige mit zu wenig Auslauf
  • Bewegungsmangel über lange Zeit
  • Mangel an Kalzium, Vitamin D oder anderen Nährstoffen
  • Übergewicht

Was Sie tun können

Sorgen Sie für ausreichend Platz, täglichen Auslauf und eine ausgewogene Fütterung. Gestalten Sie das Gehege so, dass das Tier zur Bewegung angeregt wird.

Wann zum Tierarzt

Bei zunehmender Schwäche oder Lähmungserscheinungen sollte ein Tierarzt mögliche Mängel und andere Ursachen abklären.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.