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Pilzinfektion der Pfote beim Hund: Anzeichen und was hilft

auch: Pfotenpilz · Dermatophytose der Pfote · Hautpilz Pfote

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Eine Pilzinfektion der Pfote entsteht, wenn sich Hautpilze in den feuchtwarmen Bereichen zwischen den Zehen oder an den Ballen ansiedeln und dort vermehren. Die Pfoten sind für eine solche Infektion besonders anfällig, weil sie im Alltag oft mit Feuchtigkeit, Schmutz und Erde in Kontakt kommen und schlecht abtrocknen. Die Infektion verursacht häufig Juckreiz, Rötungen und andere Hautveränderungen, die Ihren Hund dazu verleiten, die betroffenen Stellen vermehrt zu belecken. Dieses Lecken wiederum hält die Haut feucht und warm und kann die Beschwerden dadurch weiter verstärken, sodass ein hartnäckiger Kreislauf entsteht. Für den Hund bedeutet eine Pilzinfektion der Pfote einen unangenehmen, oft anhaltenden Juckreiz, der die betroffenen Pfoten empfindlich und pflegebedürftig macht.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden konzentrieren sich auf die Pfoten und Zehenzwischenräume. Achten Sie auf folgende Hinweise:

  • gerötete oder geschwollene Haut zwischen den Zehen
  • vermehrtes Lecken oder Knabbern an der Pfote
  • schuppige, krustige oder feuchte Stellen
  • Haarverlust rund um die betroffene Stelle
  • unangenehmer Geruch der Pfote

Mögliche Ursachen

Pilze finden auf der Pfote vor allem bei feuchtwarmen Bedingungen gute Vermehrungsmöglichkeiten. Begünstigende Faktoren sind:

  • ständige Feuchtigkeit in den Zehenzwischenräumen
  • kleine Hautverletzungen als Eintrittspforte
  • Kontakt zu pilzbelasteter Umgebung
  • ein geschwächtes Immunsystem
  • bereits bestehende Hautreizungen

Was Sie tun können

Halten Sie die Pfoten Ihres Hundes nach Spaziergängen sauber und trocken und kontrollieren Sie die Zehenzwischenräume regelmäßig. Versuchen Sie, das ständige Lecken sanft zu unterbrechen, da Feuchtigkeit die Erkrankung begünstigt. Achten Sie auf einen sauberen, trockenen Liegeplatz.

Pilzinfektion der Pfote beim Hund: Wann muss ich zum Tierarzt?

Wenn die Hautveränderungen an der Pfote nicht von selbst abklingen, sich ausbreiten oder wenn Ihr Hund die Stellen stark beleckt und dabei lahmt, sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine genaue Abklärung hilft, die Ursache festzustellen und die passende Pflege zu finden, denn hinter ähnlichen Veränderungen können auch andere Hautprobleme stecken. Da eine Pilzinfektion der Pfote meist als beobachten eingestuft ist, besteht in der Regel keine unmittelbare Eile, doch sollten hartnäckige Beschwerden nicht dauerhaft ignoriert werden. Wenden Sie sich zeitnah an Ihre Tierarztpraxis, wenn die Pfote deutlich anschwillt, nässt, unangenehm riecht oder wenn Ihr Hund sichtlich unter Schmerzen leidet. Achten Sie zudem darauf, die Pfoten Ihres Hundes trocken zu halten, um den Heilungsverlauf zu unterstützen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.