Was ist das?
Bei einer Nervenlähmung ist ein Nerv geschädigt, der einen Muskel oder eine Gliedmaße steuert. Dadurch kann das Tier den betroffenen Körperteil nicht mehr richtig bewegen oder fühlen. Nerven leiten die Befehle vom Gehirn zu den Muskeln; ist diese Leitung unterbrochen, fällt die Funktion aus. Je nachdem, welcher Nerv betroffen ist, schleift etwa ein Bein nach oder eine Pfote wird nicht mehr richtig aufgesetzt.
Typische Anzeichen
Eine Nervenlähmung zeigt sich am Bewegungsausfall:
- Ein nachschleifendes oder schlaff herabhängendes Bein
- Fehlende Reaktion auf Berührung an der betroffenen Stelle
- Unsicherer oder einseitiger Gang
- Manchmal Benagen der gefühllosen Gliedmaße
Mögliche Ursachen
Nerven können auf verschiedene Weise geschädigt werden:
- Verletzungen, Quetschungen oder Brüche in Nervennähe
- Druck durch Schwellungen oder Tumoren
- Bandscheiben- oder Wirbelschäden
- Entzündungen oder Durchblutungsstörungen
Was Sie tun können
Polstern Sie das Gehege weich und sorgen Sie dafür, dass das Tier nicht stürzt oder sich an der gefühllosen Stelle verletzt. Beobachten Sie, ob sich die Beweglichkeit verändert.
Wann zum Tierarzt
Eine plötzliche Lähmung sollte zeitnah tierärztlich untersucht werden, um die Ursache festzustellen und Folgeschäden zu begrenzen.