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Kiemennekrose bei Fischen: Anzeichen und was zu tun ist

Fische★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-10-01

Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Erstellt von der VetGuru-Redaktion mithilfe von KI · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Notfall
Sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.

Was ist das?

Die Kiemennekrose ist das Absterben von Kiemengewebe bei Fischen. Die Kiemen sind das zentrale Atmungsorgan; über ihre feinen, stark durchbluteten Blättchen nehmen Fische Sauerstoff aus dem Wasser auf. Wird dieses Gewebe geschädigt und stirbt teilweise ab, verkleinert sich die für den Gasaustausch verfügbare Fläche erheblich. Auslöser können schwere bakterielle oder pilzbedingte Infektionen, anhaltend schlechte Wasserqualität, hohe Schadstoffwerte oder ausgeprägter Parasitenbefall sein. Betroffene Fische geraten in zunehmende Atemnot, atmen schnell und angestrengt, werden matt und suchen häufig die sauerstoffreichere Oberfläche auf. Weil die Atmung unmittelbar betroffen ist, bedeutet die Kiemennekrose für den Fisch eine akut lebensbedrohliche Erkrankung, die zu den ernsten Notfällen zählt und rasch fortschreiten kann.

Typische Anzeichen

Folgende Anzeichen sind typisch:

  • starke Atemnot, Schnappen
  • blasse oder fleckige Kiemen
  • abgespreizte Kiemendeckel

Mögliche Ursachen

Mögliche Auslöser sind:

  • schwere bakterielle oder parasitäre Infektionen
  • giftige Wasserwerte (Ammoniak, Nitrit)
  • starke Belastung durch Schadstoffe

Was Sie tun können

Verbessern Sie sofort die Wasserqualität und sorgen Sie für gute Belüftung. Beseitigen Sie mögliche Schadstoffquellen.

Kiemennekrose bei Fischen: Wann muss ich zum Tierarzt?

Die Kiemennekrose ist ein akuter Notfall, denn eine gestörte Atmung wird für den Fisch rasch lebensbedrohlich. Zeigt ein Tier deutliche Atemnot, atmet schnell und angestrengt, schnappt an der Oberfläche nach Luft, zeigt blasse, fleckige oder zerfallende Kiemen oder wird zunehmend apathisch, kontaktieren Sie umgehend eine fischkundige Notdienstpraxis oder Tierklinik und stellen Sie den Fisch ohne Verzögerung dort vor. Warten Sie keinesfalls ab, bis sich der Zustand weiter verschlechtert oder weitere Fische betroffen sind; je früher die zugrundeliegende Erkrankung erkannt und angegangen wird, desto größer ist die Chance, den betroffenen Fisch zu stabilisieren und den restlichen Bestand zu schützen. Rufen Sie nach Möglichkeit vorab an, damit die Praxis auf Ihr Kommen vorbereitet ist – erreichen Sie niemanden, fahren Sie trotzdem sofort los, ohne den Weg durch weitere Anrufe zu verzögern.

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