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Kieferknochenentzündung beim Kaninchen

auch: Osteomyelitis · Kieferosteomyelitis

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Eine Kieferknochenentzündung, fachsprachlich Osteomyelitis genannt, ist eine tiefe Entzündung des Knochens im Kieferbereich. Sie entsteht meist, wenn sich eine Zahnwurzelentzündung oder ein Abszess in den Knochen ausbreitet. Das ist gravierend, weil der Knochen dabei zerstört wird, die Entzündung sich hartnäckig hält und benachbarte Zähne mit erfasst werden.

Typische Anzeichen

Eine Kieferknochenentzündung zeigt sich am Kopf:

  • Feste, oft schmerzhafte Schwellung am Kiefer
  • Vermehrtes Speicheln und Fressunlust
  • Lockere oder verschobene Zähne
  • Manchmal aufbrechende Fisteln mit Eiteraustritt
  • Berührungsempfindlichkeit am Kopf

Mögliche Ursachen

Ursache sind meist fortgeleitete Zahnprobleme:

  • Zahnwurzelabszesse, die in den Knochen vordringen
  • Schwere, unbehandelte Zahnfehlstellungen
  • Eingedrungene Keime über verletzte Zähne

Was Sie tun können

Drücken Sie nicht an der Schwellung und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kaninchen trotz der Beschwerden weiterfrisst. Beobachten Sie die Schwellung und das Allgemeinbefinden.

Wann zum Tierarzt

Eine schmerzhafte, feste Schwellung am Kiefer sollte zeitnah tierärztlich untersucht werden, da eine Kieferknochenentzündung eine intensive Behandlung erfordert.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.