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Kehlkopfentzündung beim Hund

auch: Laryngitis · Entzündung des Kehlkopfes · Halsentzündung

Hund★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Eine Kehlkopfentzündung, fachlich Laryngitis, ist die Entzündung des Kehlkopfes, der den Übergang vom Rachen zur Luftröhre bildet und auch die Stimmbänder enthält. Durch die Entzündung schwillt die empfindliche Schleimhaut an und wird schmerzhaft, sodass der Hund hustet, sich räuspert oder heiser klingt. Sie tritt häufig im Rahmen von Atemwegsinfekten auf oder nach starker mechanischer Reizung, etwa durch dauerhaftes Ziehen an der Leine. In den meisten Fällen ist eine Kehlkopfentzündung gut behandelbar und klingt mit Schonung wieder ab.

Typische Anzeichen

Die Beschwerden betreffen vor allem den Halsbereich. Häufig beobachtete Anzeichen sind:

  • trockener, harter Husten, oft durch Berührung am Hals auslösbar
  • heisere oder veränderte Bellstimme
  • häufiges Schlucken, Räuspern oder Würgen
  • Schmerzempfindlichkeit am Hals
  • in manchen Fällen verminderter Appetit durch Schluckbeschwerden

Mögliche Ursachen

Eine Kehlkopfentzündung kann verschiedene Auslöser haben. Mögliche Ursachen sind:

  • virale oder bakterielle Atemwegsinfekte
  • starke mechanische Reizung, etwa durch ein zu enges Halsband oder Leinenruck
  • Einatmen von Reizstoffen wie Rauch, Staub oder kalter Luft
  • übermäßiges Bellen mit Überlastung des Kehlkopfes
  • Fremdkörper oder Reizungen im Rachenbereich

Was Sie tun können

Gönnen Sie Ihrem Hund Stimmruhe, indem Sie übermäßiges Bellen vermeiden, und verzichten Sie auf das Halsband zugunsten eines Brustgeschirrs. Halten Sie die Umgebung frei von Rauch und Staub und bieten Sie reichlich frisches Wasser an. Schonen Sie Ihren Hund für einige Tage und vermeiden Sie anstrengende oder aufregende Aktivitäten.

Wann zum Tierarzt

Stellen Sie Ihren Hund tierärztlich vor, wenn die Beschwerden länger als einige Tage anhalten, sich verschlimmern oder Atemnot, Fieber, deutliche Schluckbeschwerden oder Teilnahmslosigkeit hinzukommen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.