Was ist das?
Bei gemeinschaftlicher Haltung kann es zu Bissverletzungen durch Artgenossen kommen. Viele Reptilien sind Einzelgänger und verteidigen ihr Revier, konkurrieren um Wärmeplätze und Futter oder verhalten sich in der Paarungszeit aggressiv. Bei zu engem Besatz oder ungleichen Tieren kommt es zu Bissen an Gliedmaßen, Schwanz oder Körper, in schweren Fällen sogar zum Auffressen schwächerer Tiere. Die Bisswunden sind schmerzhaft und infizieren sich leicht.
Typische Anzeichen
Anzeichen sind:
- Bisswunden an Gliedmaßen, Schwanz oder Körper
- Blutungen und Schwellungen
- fehlende Körperteile bei schweren Fällen
- Stresszeichen und Rückzug unterlegener Tiere
- Schonhaltung verletzter Stellen
Mögliche Ursachen
Begünstigend wirken:
- zu enger Besatz und zu kleine Gehege
- Vergesellschaftung von Einzelgängern
- Konkurrenz um Wärme, Futter oder Plätze
- Aggression in der Paarungszeit
Was Sie tun können
Trennen Sie streitende oder ungleiche Tiere und sorgen Sie für genügend Platz, Verstecke und Futterstellen. Versorgen Sie Wunden sauber und beobachten Sie sie.
Wann zum Tierarzt
Größere oder entzündete Bisswunden gehören tierärztlich versorgt, da sie sich leicht infizieren und Reptilien langsam heilen.