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Kaninchensyphilis beim Kaninchen

auch: Treponematose · Spirochätose

Kaninchen★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Die Kaninchensyphilis, fachsprachlich Treponematose genannt, ist eine bakterielle Infektion mit Spirochäten, die trotz ihres Namens nichts mit der menschlichen Syphilis zu tun hat und nicht auf den Menschen übertragbar ist. Charakteristisch sind Krusten und Entzündungen an Nase, Lippen und Geschlechtsteilen. Bedeutsam ist sie, weil sie sich beim Deckakt zwischen Tieren überträgt und ohne Behandlung bestehen bleibt.

Typische Anzeichen

Die Kaninchensyphilis zeigt sich an Haut und Schleimhäuten:

  • Krusten, Rötungen und Schorf an Nase und Lippen
  • Entzündete, verkrustete Geschlechtsteile
  • Schwellungen in der Genitalregion
  • Manchmal verminderte Fruchtbarkeit
  • Verschlechterung bei Stress

Mögliche Ursachen

Die Bakterien werden vor allem durch direkten Kontakt übertragen:

  • Übertragung beim Deckakt zwischen Tieren
  • Vom Muttertier auf die Jungen während der Geburt
  • Direkter Schleimhautkontakt

Was Sie tun können

Trennen Sie betroffene Tiere von der Zucht und halten Sie das Umfeld sauber. Beobachten Sie alle zusammenlebenden Tiere, da der Erreger sich beim Kontakt verbreitet.

Wann zum Tierarzt

Krusten an Nase und Genitalien sollten tierärztlich abgeklärt werden, da die Kaninchensyphilis gezielt behandelt werden kann und sonst chronisch wird.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.