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Herzrhythmusstörung bei Nagetieren: Anzeichen und was hilft

auch: Arrhythmie · unregelmäßiger Herzschlag

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Bei einer Herzrhythmusstörung (Arrhythmie) schlägt das Herz nicht mehr gleichmäßig, sondern zu schnell, zu langsam oder unregelmäßig. Der Herzschlag wird normalerweise durch elektrische Signale gesteuert, die den Takt vorgeben. Geraten diese Signale durcheinander, kann das Herz das Blut nicht mehr gleichmäßig und effektiv durch den Körper pumpen. In der Folge werden die Organe schlechter mit Sauerstoff versorgt, was zu Schwäche, Schwindel, kurzen Schwächeanfällen oder Atemnot führen kann. Rhythmusstörungen sind häufig die Folge einer bestehenden Herzerkrankung, können aber auch durch andere Grundprobleme wie Störungen im Stoffwechsel ausgelöst werden. Weil sie den Kreislauf empfindlich beeinträchtigen können, sollten sie tierärztlich abgeklärt werden.

Typische Anzeichen

Eine Rhythmusstörung zeigt sich indirekt über die Durchblutung:

  • Schwächeanfälle oder kurzzeitige Zusammenbrüche
  • Rasche Erschöpfung
  • Atemnot
  • Taumeln oder Gleichgewichtsprobleme
  • Mattigkeit

Mögliche Ursachen

Rhythmusstörungen haben verschiedene Ursachen:

  • Bestehende Herzerkrankungen
  • Mineralstoffstörungen im Blut
  • Vergiftungen oder Medikamente
  • Hohes Alter
  • Sauerstoffmangel

Was Sie tun können

Vermeiden Sie Aufregung und Anstrengung und sorgen Sie für eine ruhige Umgebung. Beobachten Sie, in welchen Situationen Schwächeanfälle auftreten.

Herzrhythmusstörung bei Nagetieren: Wann muss ich zum Tierarzt?

Bei wiederkehrenden Schwächeanfällen, plötzlichem Umkippen oder Atemnot sollte ein Tierarzt das Herz untersuchen, da Rhythmusstörungen abgeklärt und teilweise behandelt werden können. Warten Sie nicht zu lange, denn hinter solchen Anfällen steckt oft eine ernstere Herzerkrankung. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Tier zusammenbricht oder bewusstlos wird, deutlich in Ruhe unter Atemnot leidet oder sich die Schleimhäute bläulich verfärben und eine anhaltende Schwäche besteht. In diesen Fällen ist umgehende Hilfe nötig. Halten Sie das Tier bis dahin ruhig und vermeiden Sie jede Anstrengung und Aufregung, da Stress den Herzschlag zusätzlich belastet. Sorgen Sie für einen möglichst schonenden Transport. Je früher die Ursache erkannt wird, desto besser lässt sich das Herz unterstützen.

Wann wird es zum Notfall?
  • Zusammenbruch oder Bewusstlosigkeit
  • Deutliche Atemnot in Ruhe
  • Bläuliche Schleimhäute oder anhaltende Schwäche
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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.