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Grauer Star bei der Katze: Anzeichen und was hilft

auch: Katarakt · Linsentrübung

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-23
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · unter Mitwirkung einer KI erstellt, tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Beim Grauen Star der Katze, fachlich Katarakt, trübt sich die normalerweise klare Augenlinse ein, die das einfallende Licht im Auge bündelt. Durch diese Trübung gelangt weniger Licht zur Netzhaut, sodass die Katze zunehmend schlechter sieht. Von außen erscheint die Pupille graulich oder milchig statt tiefschwarz. Bei Katzen ist der Graue Star seltener als beim Hund und tritt eher als Folge von Entzündungen im Auge, Verletzungen, Stoffwechselerkrankungen oder im höheren Alter auf. Die Trübung entwickelt sich meist langsam. Bedeutsam ist der Graue Star, weil er das Sehvermögen fortschreitend einschränken kann und mitunter auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweist, die weiter abgeklärt werden sollte.

Typische Anzeichen

Der Graue Star entwickelt sich meist langsam.

  • graulich-milchige Trübung in der Pupille
  • zunehmend schlechteres Sehen
  • Unsicherheit, besonders bei wenig Licht
  • vorsichtigeres Bewegen
  • Anstoßen an Gegenständen

Mögliche Ursachen

Eine Linsentrübung kann verschiedene Ursachen haben.

  • altersbedingte Veränderungen
  • Folge von Augenentzündungen
  • Verletzungen des Auges
  • selten Stoffwechselerkrankungen

Was Sie tun können

Halten Sie die Umgebung einer sehbeeinträchtigten Katze gleich und räumen Sie Hindernisse weg. Beobachten Sie, wie gut sich Ihre Katze orientiert.

Grauer Star bei der Katze: Wann muss ich zum Tierarzt?

Der Graue Star entwickelt sich meist langsam und ist kein akuter Notfall, sollte aber beobachtet und tierärztlich abgeklärt werden. Wenn Ihnen eine Trübung der Pupille auffällt oder Ihre Katze Anzeichen von nachlassendem Sehvermögen zeigt, etwa Unsicherheit in fremder Umgebung, Anstoßen an Gegenstände oder vorsichtigeres Bewegen, sollten Sie das Auge untersuchen lassen. Auch bekannte Grunderkrankungen sind ein Grund zur Kontrolle. Achten Sie zusätzlich darauf, ob das Auge gerötet, schmerzhaft oder plötzlich verändert erscheint, denn ein rasch getrübtes, gerötetes oder schmerzhaftes Auge sollte zeitnah vorgestellt werden. So lässt sich klären, ob hinter der Linsentrübung eine behandelbare Ursache steckt und wie sich das Sehen erhalten lässt.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.