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Gebärmuttertumor bei Nagetieren

auch: Uterustumor · Gebärmuttergeschwulst

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Ein Gebärmuttertumor ist eine Geschwulst, die aus dem Gewebe der Gebärmutter hervorgeht. Bei älteren, nicht kastrierten Weibchen kommt das relativ häufig vor. Solche Tumoren können bluten, sodass blutiger Ausfluss auftritt, und sie können stark wachsen und den Bauchraum ausfüllen. Manche sind gutartig, andere bösartig. Wie bei anderen inneren Tumoren ist eine frühzeitige Beurteilung für die Behandlung entscheidend.

Typische Anzeichen

Ein Gebärmuttertumor zeigt sich oft über Blutungen:

  • Blutiger Ausfluss aus der Scheide oder blutiger Harn
  • Ein zunehmend umfangreicher Bauch
  • Gewichtsverlust und Mattigkeit
  • Manchmal eine tastbare Verhärtung im Bauch

Mögliche Ursachen

Die Entstehung ist meist hormonell und altersbedingt:

  • Hormoneller Einfluss bei nicht kastrierten Weibchen
  • Hohes Alter
  • Erbliche Veranlagung

Was Sie tun können

Beobachten Sie auf blutigen Ausfluss und einen wachsenden Bauchumfang und wiegen Sie das Tier regelmäßig. Drücken Sie nicht auf den Bauch.

Wann zum Tierarzt

Bei blutigem Ausfluss oder dicker werdendem Bauch sollte zeitnah ein Tierarzt untersuchen, da eine frühe Behandlung die Aussichten verbessert.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.