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FIP bei der Katze

auch: Feline infektiöse Peritonitis · Bauchfellentzündung · Coronavirus-Erkrankung

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-07-02
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

FIP, die Feline Infektiöse Peritonitis, ist eine schwere Erkrankung, die entsteht, wenn ein bei Katzen weit verbreitetes, meist harmloses Coronavirus im Körper mutiert. Das veränderte Virus löst eine überschießende Entzündungsreaktion aus. Bei der feuchten Form sammelt sich Flüssigkeit in Bauch oder Brust an, bei der trockenen Form entstehen Entzündungsherde in Organen. Betroffen sind oft junge Katzen aus Mehrkatzenhaushalten.

Typische Anzeichen

FIP zeigt sich je nach Form unterschiedlich.

  • zunehmender Bauchumfang durch Flüssigkeit
  • hartnäckiges, wechselndes Fieber
  • Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust
  • Mattigkeit und struppiges Fell
  • manchmal Augen- oder Nervensymptome

Mögliche Ursachen

FIP entwickelt sich aus einer Coronavirus-Infektion.

  • Mutation eines Coronavirus im Körper
  • Stress und beengte Haltung
  • junges Alter und unreifes Immunsystem
  • Mehrkatzenhaushalte und Zuchten

Was Sie tun können

Reduzieren Sie Stress und Überbelegung, besonders bei jungen Katzen, und beobachten Sie Bauchumfang, Fieber und Allgemeinbefinden. Es gibt heute Behandlungsansätze, die mit dem Tierarzt zu besprechen sind.

Wann zum Tierarzt

Bei zunehmendem Bauchumfang, anhaltendem Fieber oder Verschlechterung bei einer jungen Katze sollten Sie zeitnah tierärztlichen Rat einholen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.