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Chronische Nierenerkrankung bei der Katze

auch: CNI · Niereninsuffizienz · chronisches Nierenversagen

Katze★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
Dringend
Zeitnah tierärztlich abklären lassen.

Was ist das?

Die chronische Nierenerkrankung, kurz CNI, bezeichnet einen langsamen, dauerhaften Verlust der Nierenfunktion. Die Nieren filtern normalerweise Abfallstoffe aus dem Blut und regeln den Wasserhaushalt. Bei der CNI sterben nach und nach Nierengewebe ab, sodass Giftstoffe im Körper verbleiben und über vermehrtes Trinken und Harnen ausgeglichen wird. Sie ist nicht heilbar, lässt sich aber oft über Jahre gut begleiten.

Typische Anzeichen

Die Anzeichen entwickeln sich meist langsam und werden anfangs leicht übersehen.

  • vermehrtes Trinken und Harnen
  • allmählicher Gewichtsverlust
  • nachlassender Appetit
  • Erbrechen und stumpfes Fell
  • Mundgeruch nach Ammoniak

Mögliche Ursachen

Hinter dem Funktionsverlust können verschiedene Prozesse stecken.

  • altersbedingter Verschleiß der Nieren
  • chronische Entzündungen oder Infektionen
  • Bluthochdruck
  • früher durchgemachte Nierenschäden

Was Sie tun können

Sorgen Sie für ständigen Zugang zu frischem Wasser, etwa mit einem Trinkbrunnen, und bieten Sie feuchtes Futter an. Beobachten Sie Trink-, Fress- und Harnverhalten und notieren Sie Veränderungen.

Wann zum Tierarzt

Bei vermehrtem Trinken, Abmagerung, Erbrechen oder Appetitlosigkeit sollte die Nierenfunktion zeitnah tierärztlich überprüft werden.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.