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Blasenschwäche bei Nagetieren

auch: Harninkontinenz · unkontrollierter Harnabsatz

Nagetiere★ Tiermedizinisch aufbereitetStand: 2026-06-28
Erstellt von der VetGuru-Redaktion · tiermedizinisch aufbereitet und redaktionell geprüft
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Zustand im Blick behalten, bei Verschlechterung zum Tierarzt.

Was ist das?

Bei einer Blasenschwäche (Harninkontinenz) kann das Tier den Harnabsatz nicht mehr richtig kontrollieren und verliert tröpfchenweise oder schubweise Harn. Das ständig feuchte Fell am Hinterteil reizt die Haut und kann zu Entzündungen führen. Eine Blasenschwäche ist meist Folge einer anderen Erkrankung, etwa von Blasensteinen, Nervenstörungen, Schwäche oder hohem Alter, und sollte daher abgeklärt werden.

Typische Anzeichen

Eine Blasenschwäche zeigt sich an Fell und Harnabsatz:

  • Ständig feuchtes, verschmutztes Fell am Bauch und Hinterteil
  • Harnflecken am Liegeplatz
  • Gerötete, gereizte Haut im Genitalbereich
  • Unangenehmer Harngeruch

Mögliche Ursachen

Ursachen liegen meist tiefer:

  • Blasensteine oder chronische Blasenentzündungen
  • Nervenstörungen oder Wirbelsäulenprobleme
  • Schwäche und hohes Alter
  • Übergewicht, das die Blasenkontrolle erschwert

Was Sie tun können

Halten Sie das Hinterteil sauber und trocken, um Hautreizungen zu vermeiden, und bieten Sie saugfähige, weiche Einstreu an. Beobachten Sie, wie oft und wann der Harnverlust auftritt.

Wann zum Tierarzt

Da hinter einer Blasenschwäche behandelbare Ursachen stecken können, sollte ein Tierarzt nach Steinen, Infektionen oder Nervenproblemen suchen.

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Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und ersetzt keinen Tierarztbesuch. Keine Diagnose oder Behandlung. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik aufsuchen.