Kurz gesagt
Gekochte, ungewürzte und geschälte Kartoffeln sind für Hund und Katze in kleinen Mengen unbedenklich, rohe, grüne oder keimende Kartoffeln dagegen giftig. Kartoffeln sind Nachtschattengewächse und enthalten roh das giftige Solanin, das Magen-Darm- und Nervenbeschwerden auslöst; durch Kochen und Schälen sinkt der Gehalt stark, sodass gekochte Knollen gut verträglich sind. Katzen brauchen die Stärke nicht, vertragen kleine Mengen aber. Achten Sie auf Erbrechen, Durchfall, Speicheln, Schwäche oder Zittern. Wurden rohe, grüne oder keimende Kartoffeln gefressen oder treten solche Zeichen auf, kontaktieren Sie sofort Tierarzt oder Giftnotruf und lösen Sie kein Erbrechen aus. Gut gegart und ungewürzt sind Kartoffeln eine sichere Beilage.
Warum
Kartoffeln gehören zu den Nachtschattengewächsen. Roh, grün oder gekeimt enthalten sie das giftige Solanin, das Magen-Darm- und Nervenbeschwerden auslöst. Durch Kochen und Schälen sinkt der Solaningehalt stark, sodass gekochte Kartoffeln gut verträglich sind. Katzen brauchen die Stärke nicht, vertragen kleine Mengen aber.
Anzeichen einer Unverträglichkeit oder Vergiftung
- Erbrechen, Durchfall
- Vermehrter Speichelfluss
- Schwäche, Teilnahmslosigkeit, Zittern (bei Solanin)
- Erweiterte Pupillen
Was tun, wenn mein Tier davon gefressen hat
Gekochte Kartoffel in kleiner Menge ist unkritisch – Tier beobachten. Wurden rohe, grüne oder keimende Kartoffeln oder Schalen gefressen bzw. treten Schwäche oder Erbrechen auf: sofort Tierarzt oder Giftnotruf kontaktieren. Kein Erbrechen selbst auslösen.
Sichere Alternative
Etwas gekochter, ungewürzter Reis oder gekochte Süßkartoffel ist eine sichere Beilage.