# Unterkühlung beim Hund: Erste Hilfe

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/wissen/unterkuehlung-hund-erstehilfe
Tierarten: Hund
Stand: 2026-07-23

Was bei stark ausgekühltem Hund zu tun ist.

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Ein stark ausgekühlter Hund zittert, wirkt teilnahmslos und fühlt sich kalt an. Das kann etwa nach langem Aufenthalt in Kälte, im Wasser oder nach einem Sturz in einen zugefrorenen Teich passieren. Handeln Sie überlegt statt hektisch, denn zu schnelles oder zu heißes Aufwärmen schadet dem Kreislauf. Das Grundprinzip lautet: Den Hund vor weiterer Kälte schützen, ihn langsam und gleichmäßig erwärmen und dabei auf seinen Allgemeinzustand achten. Bringen Sie das Tier zunächst an einen geschützten, warmen Ort und vermeiden Sie es, den geschwächten Hund zu unnötigen Bewegungen zu zwingen. Eine leichte Unterkühlung lässt sich oft zu Hause auffangen, doch eine ausgeprägte Auskühlung ist lebensbedrohlich. Beobachten Sie Atmung und Wachheit genau und ziehen Sie im Zweifel immer tierärztlichen Rat hinzu, um Folgeschäden zu vermeiden.

## Sofort tun

1. Den Hund sofort aus der Kälte in einen warmen, geschützten Raum bringen.
2. Nasses Fell vorsichtig mit einem Handtuch abtrocknen, ohne das Tier grob zu bewegen.
3. Den Hund langsam mit Decken und einer in ein Tuch gewickelten, körperwarmen Wärmflasche erwärmen.
4. Den Tierarzt informieren, besonders bei Teilnahmslosigkeit, langsamer Atmung oder steifen Gliedern.

## Nicht tun

– Nicht mit heißem Wasser oder Heizlüfter direkt aufheizen
– Keine Wärmflasche ohne Tuch auf die Haut legen
– Nicht zum Bewegen zwingen

## Wann sofort in die Klinik

Bei Teilnahmslosigkeit, sehr langsamer Atmung oder steifen Gliedern sofort in die Klinik. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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