# Knochenbruch beim Hund: Erste Hilfe

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/wissen/knochenbruch-hund-erstehilfe
Tierarten: Hund
Stand: 2026-07-23

Vorgehen bei vermutetem Knochenbruch beim Hund.

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Ein plötzliches Lahmen, eine unnatürliche Fehlstellung oder heftige Schmerzäußerungen nach einem Sturz oder Unfall können auf einen Knochenbruch beim Hund hindeuten. Auch wenn der Anblick beunruhigend ist, hilft Ihrem Hund jetzt vor allem, dass Sie selbst ruhig bleiben und überlegt handeln. Das oberste Ziel der Ersten Hilfe ist es, das verletzte Bein möglichst wenig zu bewegen und Ihren Hund vor weiteren Schäden zu schützen. Denken Sie zuerst an Ihre eigene Sicherheit: Selbst der friedlichste Hund kann vor Schmerz zubeißen. Ein Bruch lässt sich zu Hause nicht behandeln oder einrichten, sondern muss immer tierärztlich versorgt werden. Ihre Aufgabe ist es, den Hund zu beruhigen, unnötige Bewegung zu vermeiden und einen schonenden Transport zum Tierarzt zu organisieren. Bei offenen Brüchen mit sichtbarem Knochen zählt jede Minute.

## Sofort tun

1. Bleiben Sie ruhig, sprechen Sie beruhigend mit Ihrem Hund und halten Sie ihn von unnötiger Bewegung ab.
2. Legen Sie bei Bissgefahr vorsichtig eine Maulschlaufe an, jedoch niemals bei Atemnot, Erbrechen oder Bewusstlosigkeit.
3. Stellen Sie das verletzte Bein nur stützend ruhig, ohne es zu richten, zu strecken oder eine starre Schiene fest anzubinden.
4. Betten Sie den Hund auf eine feste Unterlage und heben Sie ihn möglichst zu zweit an, um das Bein nicht zu belasten.
5. Informieren Sie den Tierarzt oder die Klinik vorab und transportieren Sie den Hund schonend dorthin.

## Nicht tun

– Bruch nicht selbst einrenken oder strecken
– Keine starre Schiene fest anbinden, das verursacht Schmerzen
– Nicht zum Laufen drängen
– Keine Maulschlaufe bei Atemnot, Erbrechen oder Bewusstlosigkeit – Erstickungs- und Aspirationsgefahr

## Wann sofort in die Klinik

Offene Brüche mit sichtbarem Knochen oder starke Schmerzen erfordern sofort die Klinik. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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