# Grasgranne beim Hund: Erste Hilfe

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/wissen/grasgranne-hund-erstehilfe
Tierarten: Hund
Stand: 2026-07-23

Vorgehen bei eingedrungener Grasgranne.

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Grasgrannen sind spitze Pflanzenteile, die sich vor allem im Sommer in Fell, Pfoten, Ohren, Augen oder Nase des Hundes bohren und sich durch ihre Widerhaken immer tiefer ins Gewebe arbeiten. Typische Anzeichen sind plötzliches Lecken an einer Pfote, Kopfschütteln oder Niesen. Untersuchen Sie den Hund nach jedem Spaziergang durch hohes Gras ruhig und gründlich. Das Grundprinzip lautet: nur locker und gut sichtbar aufliegende Grannen vorsichtig entfernen, tiefer steckende dagegen der Tierarztpraxis überlassen. Drücken Sie eine Granne niemals weiter in die Haut und versuchen Sie nicht, sie aus Ohr, Auge oder Nase selbst zu ziehen, da Sie dort leicht Schaden anrichten. Halten Sie betroffene Stellen sauber. Sitzt eine Granne tief oder bildet sich eine schmerzhafte Schwellung, ist tierärztliche Hilfe nötig, um Entzündungen und Abszesse zu vermeiden.

## Sofort tun

1. Den Hund ruhig halten und Pfoten, Ohren, Augen und Nase gründlich auf Grannen absuchen.
2. Nur eine locker und gut sichtbar aufliegende Granne vorsichtig herausziehen, ohne sie weiter einzudrücken.
3. Die betroffene Stelle sauber halten und den Hund am ungehinderten Kratzen hindern.
4. Bei tief sitzender Granne oder bei Sitz in Ohr, Auge oder Nase den Tierarzt aufsuchen, statt selbst zu entfernen.

## Nicht tun

– Tief steckende Grannen nicht in die Haut drücken
– Im Ohr oder Auge nicht selbst entfernen
– Hund am Kratzen nicht ungehindert lassen

## Wann sofort in die Klinik

Bei Granne im Ohr, Auge oder Nase oder bei Abszess sofort zum Tierarzt. Dieser Text ersetzt keinen Tierarzt.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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