# Zittern bei Nagetieren

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/symptome/zittern-nagetiere
Tierarten: Nagetiere
Dringlichkeit: dringend
Stand: 2026-07-23

Anhaltendes Muskelzittern am ganzen Körper.

## Was bedeutet das?

Zittern (Tremor) ist ein unkontrolliertes Muskelbeben, das am ganzen Körper oder in einzelnen Bereichen auftreten kann. Es ist ein unspezifisches Anzeichen mit vielen möglichen Ursachen. Bei Nagetieren steckt oft eine Unterkühlung dahinter, weil die kleinen Körper schnell auskühlen, aber auch Schmerzen, Stress, Angst oder eine Unterzuckerung können Zittern auslösen. Ernster wird es, wenn eine Vergiftung oder eine neurologische Störung die Ursache ist. Da das Zittern selbst nur ein Symptom ist, kommt es auf die Begleitumstände an. Beobachten Sie deshalb, ob das Tier zusätzlich schwach wirkt, sich zurückzieht, die Umgebung sehr kühl ist oder ob das Zittern in ausgeprägte Muskelkrämpfe übergeht, um die Dringlichkeit besser einschätzen zu können.

## Worauf Sie achten sollten

Beobachten Sie das Zittern:
– Ständigkeit oder Anfallsartigkeit
– Kalte Körperstellen als Hinweis auf Unterkühlung
– Begleitende Schwäche oder Apathie
– Möglicher Zugang zu Giftstoffen

## Wann zum Tierarzt

Kurzes Zittern durch Kälte oder Aufregung, das sich in warmer, ruhiger Umgebung rasch legt, ist meist unbedenklich. Anhaltendes Zittern sollte dagegen rasch tierärztlich abgeklärt werden, vor allem wenn das Tier zusätzlich schwach wirkt, nicht frisst oder sich zurückzieht. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn das Zittern in Krämpfe übergeht oder mit deutlicher Schwäche einhergeht – dann ist umgehende Hilfe nötig, da eine Vergiftung oder ein anderer bedrohlicher Zustand dahinterstecken kann. Sorgen Sie bis zum Termin für eine ruhige, warme Umgebung ohne Zugluft. Besteht Verdacht auf Giftaufnahme, nehmen Sie die mögliche Quelle mit. Beobachten Sie den Verlauf genau, denn eine rasche Verschlechterung erfordert sofortiges Eingreifen.

## Wann ist es ein Notfall?

– Zittern mit Krämpfen oder Schwäche

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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