# Unterzuckerung beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/symptome/unterzuckerung-symptom-hund
Tierarten: Hund
Dringlichkeit: notfall
Stand: 2026-07-23

Anzeichen eines zu niedrigen Blutzuckers bei Ihrem Hund, etwa Schwäche, Zittern oder Benommenheit.

## Was bedeutet das?

Unterzuckerung bedeutet, dass der Blutzucker unter das normale Maß abfällt, sodass dem Körper und besonders dem Gehirn rasch Energie fehlt. Da Zucker der wichtigste Brennstoff der Nervenzellen ist, äußert sich ein Abfall oft durch Schwäche, Zittern, Benommenheit, unsicheren Gang oder Orientierungslosigkeit. Betroffen sind besonders sehr kleine oder junge Hunde, deren Reserven begrenzt sind, außerdem stark geschwächte Tiere sowie Hunde mit bestimmten Stoffwechselerkrankungen. Auch längere Nahrungspausen oder starke Belastung können einen Abfall begünstigen. Weil ein ausgeprägter Zuckerabfall innerhalb kurzer Zeit zu Krampfanfällen und Bewusstlosigkeit führen kann, handelt es sich um eine Situation, die sofortige Aufmerksamkeit verlangt und rasch erkannt werden sollte, damit gegengesteuert werden kann.

## Worauf Sie achten sollten

Achten Sie auf den Allgemeinzustand und folgende Warnzeichen:
– Plötzliche Schwäche, Schläfrigkeit oder Teilnahmslosigkeit
– Zittern, Muskelzucken oder unsicherer Gang
– Orientierungslosigkeit oder verändertes Verhalten
– Krampfanfälle oder Bewusstseinstrübung
– Zusammenhang mit langer Nüchternheit oder Vorerkrankung

## Wann zum Tierarzt

Suchen Sie bei Anzeichen einer Unterzuckerung wie plötzlicher Schwäche, Zittern, Benommenheit oder unsicherem Gang umgehend tierärztliche Hilfe oder einen Notdienst auf, denn der Zustand kann sich innerhalb von Minuten verschlechtern. Eine Unterzuckerung ist ein sofortiger Notfall, besonders wenn Krampfanfälle, eine Bewusstseinstrübung oder ein Zusammenbruch auftreten. Melden Sie sich telefonisch an, damit die Praxis vorbereitet ist. Ist Ihr Hund noch wach und schluckt sicher, kann etwas Futter angeboten werden, während Sie sich auf den Weg machen. Bei einem bewusstlosen oder krampfenden Hund geben Sie nichts ins Maul, sondern bringen ihn ruhig und warm gelagert schnellstmöglich in tierärztliche Versorgung, da rasches Handeln hier entscheidend ist.

## Wann ist es ein Notfall?

– Krampfanfälle, Bewusstseinstrübung oder Zusammenbruch
– Plötzliche starke Schwäche, Zittern und Orientierungslosigkeit

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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