# Border Collie: typische Krankheiten & Vorsorge

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/rassen/border-collie
Tierarten: Hund
Stand: 2026-07-21

Hochintelligenter Hütehund mit rassetypischen Augen-, Nerven- und Medikamenten-Empfindlichkeiten.

## Kurz gesagt

Der Border Collie ist ein außergewöhnlich intelligenter, arbeits- und bewegungsfreudiger Hütehund. Wie jede Rasse bringt er typische Veranlagungen mit, insbesondere Augen-, Nerven- und Stoffwechselerkrankungen sowie eine genetische Medikamenten-Empfindlichkeit.

## Typische Gesundheitsthemen

– Epilepsie: Eine Neigung zu wiederkehrenden Krampfanfällen.
– Collie Eye Anomaly: Eine erbliche Fehlbildung des Auges, die das Sehvermögen beeinträchtigen kann.
– MDR1-Gendefekt: Eine erbliche Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Medikamenten.
– Hüftdysplasie: Eine Fehlentwicklung des Hüftgelenks mit Schmerzen und Arthrose.
– Trapped Neutrophil Syndrome (TNS): Eine erbliche Immunschwäche, an der bereits Welpen erkranken.

## Worauf Sie als Halter achten sollten

Sorgen Sie für viel körperliche und geistige Auslastung, ohne den Hund zu überdrehen. Lassen Sie den MDR1-Status bestimmen und teilen Sie ihn jeder Praxis mit. Halten Sie das Gewicht schlank, dokumentieren Sie mögliche Krampfanfälle und nehmen Sie augenärztliche sowie orthopädische Vorsorgeuntersuchungen wahr.

## Beim Kauf: auf Gesundheit achten

Wählen Sie seriöse Züchter, die Augenuntersuchungen, HD-Befunde und Gentests auf CEA, TNS und MDR1 der Elterntiere vorlegen. Meiden Sie die Verpaarung zweier Merle-Träger wegen des Risikos tauber und blinder Welpen. Bestehen Sie auf vollständige Nachweise.

## Wann zum Tierarzt

Informieren Sie vor jeder Medikamentengabe über den MDR1-Status. Suchen Sie sofort Rat bei einem Krampfanfall, bei erkennbaren Sehstörungen, bei Lahmheit oder Steifheit sowie bei Welpen, die schwächlich sind, schlecht wachsen oder wiederholt Infekte zeigen.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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