# Zahnstein bei der Katze

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/zahnstein-katze
Tierarten: Katze
Synonyme: Zahnbelag, Plaque und Zahnstein
Dringlichkeit: beobachten
Stand: 2026-07-23

Verkalkte Beläge auf den Zähnen, die Zahnfleischentzündungen begünstigen.

## Was ist das?

Zahnstein bei der Katze ist ein verhärteter, mineralisierter Belag auf der Zahnoberfläche. Er entsteht, wenn sich weicher Zahnbelag aus Futterresten und Bakterien mit Mineralien aus dem Speichel verbindet und allmählich verhärtet. Der raue Zahnstein bietet weiteren Bakterien Halt und reizt das angrenzende Zahnfleisch fortlaufend. So entwickelt sich eine Entzündung, die unbehandelt in eine schmerzhafte Parodontitis mit Lockerung und Verlust der Zähne übergehen kann. Begünstigt wird die Bildung durch Alter, Futterart und die natürliche Zusammensetzung des Speichels. Zahnstein ist deshalb nicht nur ein Schönheitsproblem, sondern häufig der Beginn ernster Zahnerkrankungen, weshalb ihm von Anfang an Beachtung geschenkt werden sollte.

## Typische Anzeichen

Zahnstein zeigt sich an den Zähnen und im Maul.
– bräunliche Beläge an den Zähnen
– Maulgeruch
– gerötetes Zahnfleisch
– beginnende Fressveränderungen
– gelegentliches Zahnfleischbluten

## Mögliche Ursachen

Die Bildung von Zahnstein wird begünstigt durch:
– bakterielle Beläge auf den Zähnen
– weiches Futter ohne Abrieb
– mangelnde Zahnpflege
– individuelle Veranlagung

## Was Sie tun können

Fördern Sie die Zahngesundheit durch geeignetes Futter und, wenn möglich, Zahnpflege. Lassen Sie stärkeren Zahnstein professionell entfernen, bevor Entzündungen entstehen.

## Wann zum Tierarzt

Zahnstein selbst ist kein Notfall, sollte aber beobachtet und rechtzeitig beurteilt werden, bevor sich eine schmerzhafte Zahnbettentzündung entwickelt. Bei deutlich sichtbarem Zahnstein, zunehmendem Maulgeruch, gerötetem oder leicht blutendem Zahnfleisch sollten Sie die Zähne tierärztlich beurteilen lassen. Achten Sie auch darauf, ob Ihre Katze vorsichtiger kaut, Futter fallen lässt oder die Fellpflege vernachlässigt, denn das können erste Hinweise auf beginnende Schmerzen sein. Sollte Ihre Katze das Fressen über längere Zeit verweigern, mehr Speicheln als sonst, deutlich matt wirken oder ein stark geschwollener, schmerzhafter Kiefer auffallen, ist rasches Handeln nötig und Sie sollten zügig eine Tierarztpraxis aufsuchen. Eine regelmäßige Kontrolle der Zähne hilft, größere Probleme frühzeitig zu vermeiden.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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