# Verstopfte Femoralporen bei Reptilien

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/verstopfte-femoralporen-reptilien
Tierarten: Reptilien
Synonyme: Femoralporen, verstopfte Drüsenporen, Femoralpfropf
Dringlichkeit: beobachten
Stand: 2026-06-28

Eine Verstopfung der Duftporen an den Oberschenkeln, die sich zu harten Pfropfen auftürmen.

## Was ist das?

Femoralporen sind Drüsenöffnungen an der Innenseite der Oberschenkel, über die viele Echsen ein wachsartiges Duftsekret zur Reviermarkierung abgeben. Wird das Sekret nicht abgetragen, etwa bei zu geringer Aktivität oder falscher Haltung, härtet es aus und bildet feste Pfropfen. Diese können wachsen, auf die Haut drücken und sich entzünden. Häufig betroffen sind männliche Leguane, Bartagamen und Geckos.

## Typische Anzeichen

Auf verstopfte Femoralporen deuten hin:
– harte, hervorstehende Pfropfen an den Oberschenkeln
– Rötung oder Schwellung um die Poren
– Reiben oder Belecken der Stelle
– eingeschränkte Bewegung der Hinterbeine
– entzündete Hautstellen

## Mögliche Ursachen

Begünstigend wirken:
– Bewegungsmangel und glatte Untergründe
– falsche Luftfeuchtigkeit
– fehlende raue Strukturen zum Abreiben
– hormonelle Aktivität in der Paarungszeit

## Was Sie tun können

Bieten Sie raue Klettermöglichkeiten und ausreichend Bewegung an und beobachten Sie die Poren regelmäßig. Versuchen Sie nicht, festsitzende Pfropfen gewaltsam herauszudrücken.

## Wann zum Tierarzt

Bei stark verhärteten, entzündeten oder schmerzhaften Pfropfen sollten Sie diese tierärztlich entfernen lassen.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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