# Tumor beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/tumor-hund
Tierarten: Hund
Synonyme: Geschwulst, Neubildung, Umfangsvermehrung
Dringlichkeit: dringend
Stand: 2026-06-28

Ein Tumor ist eine Gewebeneubildung, die gut- oder bösartig sein kann.

## Was ist das?

Ein Tumor ist eine Neubildung von Gewebe, bei der sich Zellen unkontrolliert vermehren und eine Geschwulst bilden. Tumoren können an nahezu jeder Stelle des Körpers entstehen, sowohl auf der Haut als auch in inneren Organen. Man unterscheidet gutartige Tumoren, die meist langsam wachsen und örtlich begrenzt bleiben, von bösartigen, die in umliegendes Gewebe einwachsen oder streuen können. Allein vom Aussehen lässt sich nicht sicher sagen, um welche Art es sich handelt.

## Typische Anzeichen

Tumoren machen sich auf vielfältige Weise bemerkbar, oft als tastbare Veränderung. Achten Sie auf folgende Hinweise:
– neu auftretende Knoten oder Schwellungen
– Veränderungen in Größe, Form oder Farbe einer Stelle
– schlecht heilende Wunden oder Geschwüre
– Gewichtsverlust und nachlassende Leistungsfähigkeit
– veränderter Appetit oder Verhalten

## Mögliche Ursachen

Die Entstehung von Tumoren hängt von vielen Faktoren ab und ist im Einzelfall oft nicht eindeutig. Mögliche Einflüsse sind:
– das zunehmende Alter des Hundes
– erbliche Veranlagung bei bestimmten Rassen
– hormonelle Einflüsse
– chronische Reizungen oder Entzündungen
– Umwelteinflüsse

## Was Sie tun können

Tasten Sie Ihren Hund regelmäßig ab und notieren Sie Lage und Größe auffälliger Knoten, am besten mit Datum. Beobachten Sie, ob eine Veränderung wächst oder sich verändert, und vermeiden Sie es, daran zu manipulieren. Eine frühzeitige Dokumentation hilft bei der späteren Beurteilung.

## Wann zum Tierarzt

Jeden neu entdeckten Knoten und jede wachsende oder sich verändernde Schwellung sollten Sie tierärztlich abklären lassen. Eine frühe Untersuchung verbessert die Möglichkeiten der Beurteilung deutlich.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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