# Seborrhö bei der Katze

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/seborrhoe-katze
Tierarten: Katze
Synonyme: Schuppenbildung, fettige Haut, Verhornungsstörung
Dringlichkeit: beobachten
Stand: 2026-07-23

Eine Störung der Hauttalgproduktion mit Schuppen oder fettigem Fell.

## Was ist das?

Die Seborrhö ist eine Störung der Talg- und Hornbildung der Haut bei der Katze. Bei diesem Prozess wird entweder zu viel oder zu wenig Hauttalg gebildet, sodass die Haut entweder trocken und schuppig oder auffällig fettig wird und oft unangenehm riecht. In den meisten Fällen ist die Seborrhö keine eigenständige Erkrankung, sondern die Folge eines anderen Problems, etwa von Parasiten, Allergien, Stoffwechselerkrankungen oder mangelnder Fellpflege bei älteren oder übergewichtigen Katzen. Nur selten ist sie angeboren. Das Fell wirkt dabei ungepflegt, stumpf und kann verfilzen. Weil hinter dem veränderten Hautbild eine behandelbare Ursache stecken kann, ist die Seborrhö ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Hautgesundheit der Katze genauer betrachtet werden sollte.

## Typische Anzeichen

Die Seborrhö verändert Haut und Fell.
– vermehrte Schuppen, fettiges oder stumpfes Fell und Verfilzungen
– unangenehmer Hautgeruch
– gelegentlicher Juckreiz

## Mögliche Ursachen

Die Verhornungsstörung hat meist eine zugrunde liegende Ursache.
– Parasiten oder Allergien
– Stoffwechsel- oder innere Erkrankungen
– mangelnde Fellpflege bei Alter oder Übergewicht
– selten angeborene Form

## Was Sie tun können

Unterstützen Sie die Fellpflege durch regelmäßiges Bürsten und sorgen Sie für ausgewogene Ernährung. Da oft eine Grundursache besteht, sollte diese gesucht werden.

## Wann zum Tierarzt

Eine Seborrhö ist in der Regel kein Notfall, sollte aber tierärztlich abgeklärt werden, um die zugrunde liegende Ursache zu finden. Wenn die Haut Ihrer Katze über längere Zeit anhaltend schuppig oder fettig bleibt, das Fell sich deutlich verschlechtert, verfilzt oder unangenehm riecht, sollten Sie tierärztlichen Rat einholen. Auch wenn zusätzlich Juckreiz, Haarausfall, gerötete oder wunde Hautstellen auftreten, ist eine Untersuchung sinnvoll, da sich dahinter Parasiten, Allergien oder eine Stoffwechselerkrankung verbergen können. Beobachten Sie die Haut Ihrer Katze am besten regelmäßig und achten Sie darauf, ob sich das Bild verschlechtert. Je früher die auslösende Ursache erkannt wird, desto gezielter lässt sich die Seborrhö angehen und desto eher bessert sich der Zustand von Haut und Fell wieder.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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