# Ringschwanz beim Sugar Glider (Exoten)

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/ringschwanz-sugar-glider-exoten
Tierarten: Exoten
Dringlichkeit: dringend
Stand: 2026-07-23

Schädigung des Schwanzes durch Austrocknung, die beim Sugar Glider auftreten kann.

## Was ist das?

Der Ringschwanz beim Sugar Glider ist eine Schädigung der Schwanzspitze, bei der das Gewebe einschnürt und allmählich abstirbt, was medizinisch als Nekrose bezeichnet wird. Der Schwanz ist für den Sugar Glider wichtig, unter anderem für Gleichgewicht und Klettern, weshalb eine solche Schädigung das Tier stark beeinträchtigt. Häufige Ursachen sind eine zu trockene Umgebung mit zu geringer Luftfeuchtigkeit oder eine Einschnürung, etwa durch Fäden, Haare oder Fremdkörper, die die Blutversorgung unterbrechen. Ist das Gewebe erst einmal von der Durchblutung abgeschnitten, verfärbt es sich dunkel und stirbt ab. Für das Tier bedeutet dies Schmerzen und das Risiko, dass sich der Bereich entzündet oder die Schädigung weiter fortschreitet, wenn nicht rechtzeitig tierärztlich eingegriffen wird.

## Typische Anzeichen

Achten Sie auf folgende Anzeichen:
– eingeschnürte oder verfärbte Schwanzspitze
– Schwellung am Schwanz
– abgestorbenes, dunkles Gewebe
– Schmerzhaftigkeit
– Belecken des Schwanzes

## Mögliche Ursachen

Mögliche Ursachen sind:
– zu trockene Haltung
– Einschnürung durch Fäden oder Material
– Verletzungen
– Durchblutungsstörungen

## Was Sie tun können

Sorgen Sie für eine angemessene Luftfeuchtigkeit und entfernen Sie einschnürende Materialien. Halten Sie den Schwanz im Blick.

## Wann zum Tierarzt

Absterbendes oder dunkel verfärbtes Gewebe am Schwanz sollten Sie zeitnah tierärztlich behandeln lassen, da die Schädigung sonst fortschreitet. Suchen Sie eine Praxis auf, sobald Sie eine Einschnürung, eine Verfärbung oder eine schlecht heilende Stelle am Schwanz bemerken. Ein sofortiger Notfall liegt vor, wenn es am abgestorbenen Schwanzabschnitt blutet oder Eiter austritt, wenn Ihr Tier nicht mehr frisst und sich zurückzieht oder wenn sich ausgedehntes schwarzes Gewebe mit üblem Geruch zeigt. In diesen Fällen ist umgehende tierärztliche Hilfe nötig. Versuchen Sie nicht, eine Einschnürung selbst zu lösen oder abgestorbenes Gewebe zu entfernen, da dies das Tier zusätzlich gefährdet. Achten Sie außerdem auf eine ausreichende Luftfeuchtigkeit im Gehege, um solchen Schäden am Schwanz vorzubeugen.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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