# Pfotenverletzung beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/pfotenverletzung-hund
Tierarten: Hund
Synonyme: Pfotenwunde, Ballenverletzung, Verletzung der Pfote
Dringlichkeit: dringend
Stand: 2026-06-28

Eine Pfotenverletzung ist eine Schädigung von Ballen, Zehen oder Krallen, die zu Lahmheit führen kann.

## Was ist das?

Eine Pfotenverletzung umfasst alle Schädigungen im Bereich der Ballen, Zehen, Krallen oder Zehenzwischenräume. Die Pfoten tragen das gesamte Körpergewicht und sind beim Laufen ständig dem Untergrund ausgesetzt, weshalb Verletzungen hier häufig sind. Schon kleine Schnitte oder eingetretene Fremdkörper können sehr schmerzhaft sein und zu Lahmheit führen. Da die Pfoten viel mit dem Boden in Kontakt kommen, besteht auch ein Infektionsrisiko.

## Typische Anzeichen

Eine Pfotenverletzung zeigt sich oft durch Schonung und Lecken. Achten Sie auf:
– Lahmheit oder Aufsetzen nur der Pfotenspitze
– vermehrtes Lecken oder Knabbern an der Pfote
– Blutung oder Wunde an Ballen oder zwischen den Zehen
– Schwellung oder Rötung
– abgebrochene oder eingerissene Krallen

## Mögliche Ursachen

Pfotenverletzungen entstehen durch verschiedene Einwirkungen auf die Pfote. Häufige Ursachen sind:
– Schnitte durch Scherben, Splitter oder scharfe Kanten
– eingetretene Fremdkörper wie Dornen oder Grannen
– heißer Asphalt oder Streusalz im Winter
– Überlastung auf rauem Untergrund
– ein- oder abgerissene Krallen

## Was Sie tun können

Untersuchen Sie die Pfote vorsichtig und entfernen Sie groben Schmutz, ohne tief sitzende Fremdkörper herauszuziehen. Bei Blutungen können Sie mit einem sauberen Tuch leichten Druck ausüben. Halten Sie die Pfote sauber und hindern Sie Ihren Hund am ständigen Lecken.

## Wann zum Tierarzt

Bei stärkeren Blutungen, anhaltender Lahmheit, tiefen Wunden oder steckengebliebenen Fremdkörpern sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Auch bei Schwellung oder Anzeichen einer Entzündung ist eine Vorstellung ratsam.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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