# Niereninsuffizienz beim Hund

Quelle: https://tiergesundheit.vetguru.de/de/krankheiten/niereninsuffizienz-hund
Tierarten: Hund
Synonyme: Nierenschwäche, Nierenversagen
Dringlichkeit: dringend
Stand: 2026-06-28

Bei der Niereninsuffizienz können die Nieren das Blut nicht mehr ausreichend von Abfallstoffen reinigen.

## Was ist das?

Die Niereninsuffizienz beschreibt eine nachlassende Leistung der Nieren. Diese Organe filtern ständig das Blut, entfernen Abfallstoffe, regeln den Wasserhaushalt und halten wichtige Mineralien im Gleichgewicht. Arbeiten sie nicht mehr richtig, reichern sich Giftstoffe im Körper an und der Wasserhaushalt gerät durcheinander. Man unterscheidet ein plötzliches akutes Geschehen von einer langsam fortschreitenden chronischen Form, die vor allem ältere Hunde betrifft.

## Typische Anzeichen

Eine Nierenschwäche zeigt sich an mehreren typischen Anzeichen.
– vermehrter Durst und größere Urinmengen
– nachlassender Appetit und Gewichtsverlust
– Mattigkeit und Antriebslosigkeit
– Erbrechen und schlechter Maulgeruch
– stumpfes Fell und allgemeines Unwohlsein

## Mögliche Ursachen

Eine Niereninsuffizienz kann verschiedene Ursachen haben.
– altersbedingter Verschleiß des Nierengewebes
– vorausgegangene Infektionen oder Entzündungen
– Vergiftungen, etwa durch bestimmte Pflanzen oder Substanzen
– Harnabflussstörungen
– erbliche Nierenerkrankungen

## Was Sie tun können

Stellen Sie jederzeit frisches Wasser bereit, damit Ihr Hund den erhöhten Bedarf decken kann, und beobachten Sie Trink- und Fressverhalten genau. Halten Sie feste Fütterungszeiten ein und vermeiden Sie eigenmächtige Futterumstellungen. Notieren Sie Veränderungen für das tierärztliche Gespräch.

## Wann zum Tierarzt

Lassen Sie vermehrten Durst, Appetitlosigkeit oder Gewichtsverlust tierärztlich abklären, da eine frühe Erkennung den Verlauf günstig beeinflusst. Bei wiederholtem Erbrechen, starker Schwäche oder ausbleibendem Harnabsatz ist rasches Handeln nötig.

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Alle Inhalte sind tiermedizinisch aufbereitete Bildungsinformationen, keine Diagnose und kein Ersatz für einen Tierarztbesuch. Im Notfall sofort eine Praxis oder Tierklinik kontaktieren.

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